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AKK: CDU-Chefin will verpflichtenden Besuch von Holocaust-Stätten

Kramp-Karrenbauer  

CDU-Chefin will verpflichtenden Besuch von Holocaust-Stätten

03.07.2019, 10:11 Uhr | AFP

AKK: CDU-Chefin will verpflichtenden Besuch von Holocaust-Stätten. Annegret Kramp-Karrenbauer in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem: Die CDU-Chefin will, dass alle deutschen Schüler Holocaust-Gedenkstätten besuchen. (Quelle: dpa/Ilia Yefimovich)

Annegret Kramp-Karrenbauer in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem: Die CDU-Chefin will, dass alle deutschen Schüler Holocaust-Gedenkstätten besuchen. (Quelle: Ilia Yefimovich/dpa)

Die CDU-Chefin hat gerade Israel besucht – auch die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem. Kramp-Karrenbauer plädiert dafür, dass alle Schüler einen Gedenkstätten-Besuch auf dem Lehrplan haben müssten.

CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer hat nach ihrem Besuch in Israel verpflichtende Besuche von Schülern in Holocaust-Gedenkstätten vorgeschlagen. "Ich bin davon überzeugt, dass der Besuch einer Gedenkstätte auf jedem Lehrplan stehen und sich jeder zumindest einmal in seinem Leben damit auseinandersetzen muss", sagte Kramp-Karrenbauer der "Bild". "Es geht da nicht nur um Flüchtlinge, sondern um alle Jugendliche."

Kramp-Karrenbauer forderte ein entschiedeneres Vorgehen gegen Antisemitismus. "Es ist unsere historische Verpflichtung, Antisemitismus in jeder Form zu bekämpfen, dabei auf Bildung bei Kindern und Jugendlichen zu setzen", sagte sie. "Wir dürfen keine Orte zulassen, wo sich jemand mit Kippa nicht auf die Straße traut. Der Staat muss dann diese Plätze und Straßen entsprechend besser schützen, damit sich die Menschen sicher fühlen können.

Auf die Frage, ob es unter Flüchtlingen ein besonderes Problem mit Antisemitismus gebe, sagte die CDU-Chefin: "Das kann man pauschal nicht sagen, aber natürlich ist es so, dass die Menschen, die aus anderen Kulturkreisen zu uns gekommen sind, eine andere Geschichte und Sozialisation haben." Hier müsse klar gesagt werden: "Wir dulden keinen Antisemitismus. Wer in Deutschland bleiben will, muss das akzeptieren."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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