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AfD-Landrat Robert Sesselmann datet ehemalige Neonazi-Aktivistin


Organisatorin rechter Festivals
AfD-Landrat datet langjährige Neonazi-Aktivistin

Von t-online
Aktualisiert am 12.06.2024Lesedauer: 2 Min.
Robert Sesselmann: Der AfD-Politiker ist neuer Landrat im Thüringer Kreis Sonneberg.Vergrößern des BildesRobert Sesselmann: Der AfD-Politiker ist neuer Landrat im Thüringer Kreis Sonneberg. (Quelle: Carsten Koall/dpa)
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Er erregte Aufmerksamkeit, weil er der erste AfD-Landrat wurde. Nun ruft Robert Sesselmanns Beziehung Aufsehen hervor. Er datet eine Frau, die in der Neonazi-Szene aktiv war.

Der AfD-Landrat für den Kreis Sonneberg, Robert Sesselmann, ist offenbar in einer Beziehung mit einer langjährigen rechtsextremen Aktivistin. So soll Angela S. bei Neonazi-Konzerten mitgewirkt haben und extrem rechte Demos organisiert haben, berichtet die "Bild"-Zeitung, nachdem das Rechercheportal "Jena-SHK" die Verbindung der beiden aufgedeckt hatte.

Sesselmann bestätigte gegenüber der Zeitung: "Ja, ich habe seit Mai eine Beziehung mit Angela S. Sie ist seitdem meine Lebensgefährtin. Wir lernten uns im März dieses Jahres kennen."

Sesselmanns Freundin: Wohl Holocaust verharmlost und Hitlergruß gezeigt

S. war laut dem Bericht in der rechten und rechtsextremen Szene in verschiedenen Rollen aktiv. So war sie 2017 eine der Organisatorinnen des Pegida-Ablegers Thügida und trat als Rednerin für die Partei Die Rechte auf. Sie selbst war offenbar Mitglied der NPD und an der Organisation von rechtsextremen Festivals beteiligt.

Zudem postete sie Bilder von sich mit Hakenkreuz und Hitler-Porträt, weshalb sie 2016 ihren Job in der Pflege verlor. Darüber hinaus soll sie den Holocaust geleugnet und den Hitlergruß gezeigt haben. Zudem war sie offenbar im Umfeld militanter Neonazis aktiv, berichtet "Jena-SHK".

S. distanziert sich von ihrer Vergangenheit. "Ich bin seit 2019 nicht mehr in der rechten Szene aktiv und auch in keiner Partei mehr. Ich distanziere mich von jeglichem NS-Gedankengut, habe auch keinen Kontakt mehr zu den Personen von damals", schreibt sie in einer E-Mail, die "Jena-SHK" vorliegt. Allerdings deckte das Portal auf, dass S. erst kürzlich den Neonazi Steffen Z. traf. Sie nennt ihn bei Instagram einen "lieben Kamerad".

Sesselmann bestreitet derweil gegenüber der "Bild" jede Verbindung zu Tätigkeiten seiner Freundin: "Ich kannte Angela S. davor noch nicht, auch nicht ihre Vergangenheit. Etwa, dass sie aktiv bei der NPD war. Mir ist wichtig zu betonen: Im Jahre 2019 trat sie aus der NPD aus, und ihr polizeiliches Führungszeugnis ist ohne Eintragungen. Ich halte keinen Kontakt zu Mitgliedern der Heimat oder der NPD."

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