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Hacker-Attacke fiel durch Anrufe bei Martin Schulz auf

"Hey, Deine Nummer steht im Neuland"  

Datenklau fiel durch Anrufe bei Martin Schulz auf

04.01.2019, 19:39 Uhr | dpa, jmt

Hacker veröffentliche Daten von Politikern und Promis - t-online.de zeigt, wie so etwas aussieht (Quelle: t-online.de)
Hacker veröffentliche Daten von Politikern und Promis

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel ist betroffen. t-online.de liegen die Daten vor. Wir zeigen, wie so etwas aussieht - natürlich ohne die Daten zu veröffentlichen.

Mutmaßlicher Täter gefasst: Ein Hacker hatte Daten von Politikern und Promis veröffentlicht, t-online.de zeigt wie das Material aussieht. (Quelle: t-online.de)


Erst durch Anrufe bei SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz sollen Ermittler auf den Datendiebstahl aufmerksam geworden sein. Ein 19-Jähriger gab wohl per WhatsApp den Anstoß.

Die massenhafte Veröffentlichung privater Daten von Politikern und Künstlern ist offenbar durch Anrufe von Unbekannten bei dem SPD-Politiker Martin Schulz bekannt geworden. Angaben aus Sicherheitskreisen zufolge hatte ein Mitarbeiter des ehemaligen SPD-Spitzenkandidaten am Donnerstag der Polizei in Aachen mitgeteilt, Schulz sei von Fremden auf seiner nicht öffentlich zugänglichen Nummer angerufen worden. 

"Solltest Du ändern. Schöne Grüße und so"

Das ZDF berichtet, ein 19-Jähriger habe Schulz geschrieben: "Hey, Deine Nummer steht im Neuland auf einer Anzeigetafel. Und die kann von circa zwei Millionen Menschen im Moment gesehen werden. Solltest du ändern. Schöne Grüße und so." Daraufhin habe sich Schulz über einen Mitarbeiter zurückgemeldet und bedankt. 

Daraufhin wurde den Angaben zufolge auch das Landeskriminalamt von Nordrhein-Westfalen aktiv. Der Bundestag erfuhr dann in der Nacht, dass auch zahlreiche andere Abgeordnete betroffen sind.


Ein bislang namentlich noch unbekannter Twitter-Nutzer hatte im Dezember – zunächst weitgehend unbemerkt – Listen mit Telefonnummern, Adressen und anderen Daten von Politikern Prominenten ins Netz gestellt. Die Fremden, die Schulz anriefen, sollen nicht unfreundlich gewesen sein. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen war der Ton der Unterhaltungen "weder bedrohlich noch beleidigend".

Verwendete Quellen:

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