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Oberhausen: Verdächtige nach Anti-Terror-Razzia wieder frei

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Alle Verdächtigen nach Anti-Terror-Razzia wieder frei

08.05.2019, 16:32 Uhr | dpa

Oberhausen: Verdächtige nach Anti-Terror-Razzia wieder frei. Razzia in Oberhausen: Die Polizei hat acht verdächtige Personen verhaftet. (Quelle: dpa/Christoph Reichwein)

Razzia in Oberhausen: Die Polizei hat acht verdächtige Personen verhaftet. (Quelle: Christoph Reichwein/dpa)

Bei einer Razzia im Ruhrgebiet sind mehrere Menschen festgenommen worden – später kamen sie wieder frei. Sie stehen unter Verdacht, die Terrormiliz Islamischer Staat zu unterstützen.  

Die Polizei in Oberhausen ist mit einer Razzia gegen mutmaßliche Helfer der Terrorgruppe Islamischer Staat vorgegangen. Polizisten, darunter auch Spezialeinheiten, durchsuchten am Mittwochmorgen sieben Wohnungen in der Ruhrgebietsstadt und nahmen acht Menschen fest, wie ein Polizeisprecher in Essen sagte. Nach ihrer Vernehmung kamen alle Verdächtigen wieder auf freien Fuß.

Keine Anschläge geplant

Gegen die vier Männer und vier Frauen werde seit längerem wegen Verdachts der Unterstützung der Terrororganisation ermittelt. Sie sollen den IS mit Geld unterstützt haben. Gegenwehr habe es nicht gegeben. Die acht Deutschen mit bosnischen Wurzeln sollen demnach zur Unterstützerszene zählen. Anschläge hätten sie nicht geplant. Es handele sich auch nicht um IS-Terroristen.

Um wie viel Geld es geht, wie es an den IS gelangt ist und wie man der Gruppe auf die Schliche kam, wollten die Ermittler am Mittwoch aus taktischen Gründen nicht mitteilen. Geführt werden die Ermittlungen von der Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf, wie ein Behördensprecher bestätigte. "Der Oberhausener Fall macht deutlich, dass die Gefahr nicht nur von denjenigen ausgeht, die Terroranschläge planen und durchführen", sagte NRW-Innenminister Herbert Reul. "Sie geht auch von den Helfershelfern aus, die die Terroristen mit Geld und Logistik unterstützen."

NRW-Innenminister: Gefahr im Terror geht auch von den Helfershelfern aus

Um wie viel Geld es geht, wie es an den IS gelangt ist und wie man der Gruppe auf die Schliche kam, wollten die Ermittler aus taktischen Gründen nicht mitteilen. Geführt werden die Ermittlungen von der Generalstaatsanwaltschaft in Düsseldorf, wie ein Behördensprecher bestätigte.

"Der Oberhausener Fall macht deutlich, dass die Gefahr nicht nur von denjenigen ausgeht, die Terroranschläge planen und durchführen", sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU). "Sie geht auch von den Helfershelfern aus, die die Terroristen mit Geld und Logistik unterstützen." 

 
Die Verdächtigen seien Deutsche im Alter zwischen 19 und 58 Jahren und größtenteils miteinander verwandt, teilte die Polizei mit. Es handelt sich den Polizeiangaben zufolge um vier Männer und vier Frauen einer deutschen Familie mit Migrationshintergrund in Bosnien-Herzegowina. Zuvor hatten mehrere Medien über die Razzia berichtet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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