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Nach AfD-Streit um Höcke: Jörg Meuthen nicht als Delegierter aufgestellt

Nach AfD-Streit um Höcke  

Jörg Meuthen nicht als Delegierter aufgestellt

15.07.2019, 15:44 Uhr | dpa

Nach AfD-Streit um Höcke: Jörg Meuthen nicht als Delegierter aufgestellt. Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen.

Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen. Foto: Jörg Carstensen. (Quelle: dpa)

Kehl (dpa) - Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hat in seinem Heimatverband eine Schlappe erlitten.

Wie der Landtagsabgeordnete Stefan Räpple vom Kreisverband Ortenau (Baden-Württemberg) bestätigte, fiel der Parteichef und Europaabgeordnete am Wochenende durch, als der Kreisverband vier Delegierte und vier Ersatzdelegierte für den Bundesparteitag Ende November wählte.

Als Co-Vorsitzender der AfD darf Meuthen zwar trotzdem am Parteitag teilnehmen und dort auch sprechen. Er darf aber den neuen Bundesvorstand nicht wählen. Die ARD hatte zuvor über die Wahlniederlage Meuthens berichtet.

Meuthen habe bei der Wahl lediglich 25 von 63 abgegebenen Stimmen erhalten, sagte Räpple. "Das Wahlergebnis ist ein klares Zeichen dafür, dass er sich innerparteilich anders positionieren muss", sagte der Landtagsabgeordnete. "Er muss verbinden und nicht spalten."

Meuthens Kritik am Auftreten von Björn Höcke auf dem "Kyffhäusertreffen" des rechtsnationalen "Flügels" sei einer der Gründe für seine Schlappe gewesen, zitiert die ARD aus Parteikreisen. Auch Meuthens Frau Natalia habe nicht die ausreichende Stimmenzahl erhalten.

Der Thüringer Landesparteichef Höcke hatte vor gut einer Woche mit einer Kampfansage an den Bundesvorstand den Zorn vieler AfD-Politiker auf sich gezogen. Mehr als 100 Funktionäre und Mandatsträger kritisierten daraufhin in einem Appell "für eine geeinte und starke AfD" einen "Personenkult" um den Rechtsaußen. Meuthen hatte sich dieser Kritik angeschlossen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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