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Mehr als 52.000 - Caritas: Mehr Jugendliche ohne Schulabschluss

Mehr als 52.000  

Caritas: Mehr Jugendliche ohne Schulabschluss

29.07.2019, 12:59 Uhr | dpa

Mehr als 52.000 - Caritas: Mehr Jugendliche ohne Schulabschluss. Nach Zahlen der Caritas haben 2017 mehr als 52.

Nach Zahlen der Caritas haben 2017 mehr als 52.000 Jugendliche die Schule ohne Abschluss beendet. Foto: Julian Stratenschulte. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Mehr als 52.000 Jugendliche haben nach Zahlen der Caritas im Jahr 2017 die Schule ohne Abschluss beendet. Das waren 5000 mehr als bei der letzten Auswertung durch die katholische Hilfsorganisation für das Jahr 2015.

Die Quote der Schulabgänger, die nicht mindestens einen Hauptschulabschluss hatten, sei damit 2017 bundesweit um einen Prozentpunkt auf 6,9 Prozent gestiegen.

"Die weiter hohe Zahl junger Menschen, die ohne Abschluss ihre Schullaufbahn beenden, macht uns große Sorgen", sagte Eva Maria Welskop-Deffaa vom Vorstand des Deutschen Caritasverbandes laut einer Mitteilung. Viele der Betroffenen sehe man in den nächsten Jahren wieder "beispielsweise in der Allgemeinen
Sozialberatung, in der Schwangerenberatung, oder aber in der
Schuldnerberatung".

Ein Grund für den Anstieg der Zahlen sei die Zuwanderung. Für viele zugewanderte Jugendliche sei es schwer, gleichzeitig die Sprache zu lernen und einen Schulabschluss zu erzielen. Auch sei die schulische Vorbildung der Jugendlichen sehr unterschiedlich. "Hinzu kommt, dass insbesondere geflüchtete Kinder und Jugendliche meist nicht sofort einen Zugang zum deutschen Bildungssystem bekommen."

In ihrer "Bildungschancen-Studie" richtet die Caritas nach eigenen Angaben den Blick auf junge Menschen, die kaum Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben. Dafür werden die Daten der Abgänger ohne Schulabschluss bis auf die Kreisebene hinunter erfasst. Ausgewertet werden Zahlen der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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