Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePolitikDeutschland

Konflikt erreicht Deutschland - Experte: Kurdenkonflikt könnte in Deutschland eskalieren


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextBriefbombe in ukrainischer BotschaftSymbolbild für einen TextKabinett beschließt EinwanderungsreformSymbolbild für einen TextMislintat verlässt den VfB StuttgartSymbolbild für einen TextDeutscher Betrüger auf Mallorca gefasstSymbolbild für einen TextUS-Sänger stirbt in HochzeitsnachtSymbolbild für einen TextUhrenraub: Polizei veröffentlicht FotosSymbolbild für einen TextZDF bestätigt "Wetten, dass..?"-TerminSymbolbild für einen TextDeshalb sind die Spritpreise niedrigSymbolbild für ein VideoNord-Ostsee-Kanal gesperrtSymbolbild für ein VideoBraut legt heißen Lapdance einSymbolbild für einen TextPreisexplosion bei Münchner GlühweinSymbolbild für einen Watson TeaserARD-Moderator mit bizarrem AuftrittSymbolbild für einen TextAnzeige: t-online erklärt: Clever vorsorgen
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Experte: Kurdenkonflikt könnte in Deutschland eskalieren

Von dpa
Aktualisiert am 13.10.2019Lesedauer: 1 Min.
Polizisten beobachten in Köln eine Demonstration gegen die türkische Offensive.
Polizisten beobachten in Köln eine Demonstration gegen die türkische Offensive. (Quelle: David Young/dpa./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Dortmund (dpa) - Die Stimmung ist angespannt. Mit der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien wachsen die Befürchtungen, dass sich Konflikte zwischen Menschen mit türkischen und kurdischen Wurzeln auch in Deutschland entladen.

Eine Eskalation auf beiden Seiten sei nicht auszuschließen, sagt der Politikwissenschaftler und Türkeiexperte Burak Çopur: "Wir sitzen hier in Deutschland auf einem Pulverfass."

Werde der Kurdenkonflikt nicht friedlich gelöst, sei auch in Deutschland eine Radikalisierung auf der kurdisch- wie auch türkischstämmigen Seite zu befürchten. Eine Eskalation könne nicht ausgeschlossen werden, sagte Çopur der Deutschen Presse-Agentur in Dortmund.

"Die Kurdenfrage ist ein ungelöster Identitätskonflikt in der Türkei, der mit der Migration auch nach Deutschland getragen wurde", betonte Copur, Professor an der privaten Hochschule IUBH Dortmund. Die Deutsch-Kurden - nach Schätzungen sind es bundesweit bis zu 1,2 Millionen - lehnten die türkische Offensive mehrheitlich deutlich ab. Viele seien bereits gegen die Militäraktion auf die Straße gegangen. In der türkischen Community, die von islamisch-konservativen Milieus dominiert sei, stimme man dem Einmarsch überwiegend zu.

Seit Beginn der international kritisierten Offensive sind nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerk Zehntausende auf der Flucht. Die türkische Regierung will eine sogenannte Sicherheitszone unter ihrer alleinigen Kontrolle einrichten, aus der sich alle Kurdenmilizen zurückziehen sollen. Sie will dort auch Millionen syrische Flüchtlinge ansiedeln, die derzeit in der Türkei leben.

Gegen den türkischen Militäreinsatz protestierten am Samstag in mehreren deutschen Städten Tausende Menschen.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
Kabinett beschließt Pläne für erleichterte Einwanderung
  • Annika Leister
Von Annika Leister
Deutsche Presse-AgenturDeutschlandKurdenTürkei

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website