Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland >

"Islamischer Staat": Deutschland ermittelt gegen 116 Rückkehrer

Wegen schwerer Straftaten  

Deutschland ermittelt gegen 116 IS-Rückkehrer

28.11.2019, 07:12 Uhr | dpa

Hier begann der Weg einer IS-Rückkehrerin

Lohne ist katholisch, tiefschwarz, wirtschaftlich läuft es gut. Dass aus ihrer Mitte eine Islamistin stammt, der grauenhafte Taten zur Last gelegt werden, ist für viele Menschen hier kaum vorstellbar. Ein Ortsbesuch. (Quelle: dpa)

"Für uns war das ein Schock": In Lohne in Niedersachsen begann der Weg einer IS-Rückkehrerin. Doch welche Spuren hat die Frau in ihrer Heimat hinterlassen? (Quelle: dpa)


Die deutsche Justiz steht vor einer Herausforderung: Eine großer Teil von IS-Rückkehrern hat offenbar Straftaten begangen. Das geht aus einer Auskunft des Bundesinnenministeriums hervor.

Die Behörden ermitteln gegen 116 Menschen, die aus Gebieten der  Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) nach Deutschland zurückgekehrt sind. Das geht aus einer Auskunft des Bundesinnenministeriums an den FDP-Bundestagsabgeordneten Stefan Ruppert hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Die Behörden hierzulande wüssten von insgesamt 122 Menschen, die sich "zumindest zeitweise" auf dem Gebiet der Terrormiliz betätigt hätten, schreibt das Innenministerium. Bei sechs Personen aus dieser Gruppe hingegen gibt es demnach keine zureichenden Anhaltspunkte auf eine schwere Straftat wie zum Beispiel die Vorbereitung eines Anschlags oder die Bildung einer terroristischen Vereinigung. Die Angaben beziehen sich auf den Stand vom 12. November.
 


"Wir haben es mit einer hohen Anzahl an Rückkehrern zu tun, die Straftaten im Zusammenhang mit dem menschverachtenden Regime des ,Islamischen Staates' begangen haben. Es ist nun die Aufgabe der deutschen Justiz, diese Taten konsequent zu ahnden", verlangte Ruppert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal