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Mehr als 5000 Tage im Amt: Merkel zieht mit Adenauer gleich

Nur Kohl noch länger Kanzler  

Merkel zieht mit Adenauer gleich

22.12.2019, 15:56 Uhr | dpa

Mehr als 5000 Tage im Amt: Merkel zieht mit Adenauer gleich. Kanzlerin Angela Merkel ist genauso lange im Amt wie einst Konrad Adenauer (r).

Kanzlerin Angela Merkel ist genauso lange im Amt wie einst Konrad Adenauer (r). Foto: Roland Witschel/Kay Nietfeld/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Kurz vor Weihnachten hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) den ersten Kanzler der Bundesrepublik Deutschland eingeholt: Mit genau 5143 Tagen ist die 65-Jährige an diesem Sonntag genauso lange im Amt wie einst Konrad Adenauer (CDU).

Adenauer regierte vom 15. September 1949 bis zum 15. Oktober 1963. Merkel ist seit dem 22. November 2005 Bundeskanzlerin.

Länger als die beiden war bisher nur Helmut Kohl (CDU) im Amt: Der "Kanzler der Einheit" brachte es zwischen dem 1. Oktober 1982 und dem 26. Oktober 1998 auf genau 5869 Tage als Regierungschef. Kohl wird mit ziemlicher Sicherheit auf absehbare Zeit auch Rekordhalter bleiben: Angela Merkel müsste, um ihn einzuholen, noch glatte 726 Tage regieren, also bis zum 17. Dezember 2021.

Merkel hatte im Herbst vor einem Jahr aber klar gesagt: "Diese vierte Amtszeit ist meine letzte als Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland. Bei der Bundestagswahl 2021 werde ich nicht wieder als Kanzlerkandidatin der Union antreten und auch nicht mehr für den Deutschen Bundestag kandidieren."

Die nächste Bundestagswahl - sollte die große Koalition so lange halten - muss spätestens am 24. Oktober 2021 stattfinden.
Kohls Rekord könnte von Merkel nur gebrochen werden, wenn sie nach dieser Wahl noch lange geschäftsführend im Amt bleiben müsste - etwa, weil sich Koalitionsverhandlungen lange hinziehen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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