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Anschlag in Hanau: Tobias R. soll zwei Opfer aus Auto erschossen haben


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Tobias R. soll zwei Opfer aus Auto heraus erschossen haben

Von afp, dpa, dru

21.02.2020Lesedauer: 2 Min.
Terror-Nacht in Hanau: Beamte der Spurensicherung untersuchen einen der Tatorte.
Terror-Nacht in Hanau: Beamte der Spurensicherung untersuchen einen der Tatorte. (Quelle: 7aktuell/imago-images-bilder)
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Die Ermittlungen zum Anschlag in Hanau laufen auf Hochtouren: Fest steht nun, dass der mutmaßliche Täter zwei der Opfer aus seinem Auto erschoss. Auch gibt es neue Videoaufnahmen aus der Tatnacht.

Zwei Tage nach dem rassistischen Anschlag in Hanau haben die Ermittler neue Details zum Tathergang bekannt gegeben. Demnach soll der mutmaßliche Täter während seiner Fahrt durch die Stadt zwei der Todesopfer in ihren Autos erschossen haben. Das sagten Behördenvertreter am Freitag in einer Telefonkonferenz Mitgliedern des Innenausschusses des Bundestages, wie Teilnehmer berichteten.

Zudem sind Bilder von Überwachungskameras aufgetaucht, die den 43-jährigen Tobias R. sowohl in der Tatnacht wie auch einige Tage zuvor an einem der späteren Tatorte zeigen sollen – was den Verdacht nährt, dass sich der mutmaßliche Todesschütze intensiv auf seine Tat vorbereitet hat.

Bei der Bundesanwaltschaft geht man weiter davon aus, dass R. niemanden in seine Anschlagspläne eingeweiht hatte. Bislang gebe es keine Erkenntnisse, dass R. "mit anderen Personen geredet oder um Unterstützung gebeten hat", sagte Generalbundesanwalt Peter Frank in Berlin.

Es sei aber noch Gegenstand der Ermittlungen, herauszufinden, ob sich der mutmaßliche Täter "in der realen Welt" oder virtuell über das Internet über seine Pläne ausgetauscht oder Unterstützung bekommen habe, fügte Frank hinzu.

Todesursache der Mutter von R. noch unklar

Am Mittwochabend hatte der 43-jährige Tatverdächtige in Hanau neun Menschen getötet, später wurde er ebenso wie seine 72-jährige Mutter tot in seiner Wohnung aufgefunden. In der Wohnung wurden laut Frank auch am Freitag noch Spuren gesichert. Frank zufolge hatte der Mann Berechtigungskarten für zwei Waffen, die beide sichergestellt wurden. Geklärt werden müsse unter anderem, ob er mit diesen Waffen seine Opfer getötet habe und ob er selbst damit erschossen worden sei oder sich erschossen habe, sagte Frank. Unklar sei auch noch die Todesursache der Mutter des Verdächtigen.

Bereits im November hatte R. eine Strafanzeige bei der Bundesstaatsanwaltschaft gestellt, wie t-online.de exklusiv berichtete. Dabei sei es um eine "unbekannte geheimdienstliche Organisation" gegangen, die sich nach Überzeugung des Absenders "in die Gehirne der Menschen" einklinke, um "das Weltgeschehen zu steuern". Es ist in großen Teilen identisch mit seinem Bekennerschreiben nach der Tat. Generalbundesanwalt Frank bestätigte t-online.de den Eingang des Schreibens. Es habe aber keine rechtsextremistischen oder rassistischen Ausführungen enthalten. Man habe wegen des Briefes kein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Nun prüfen die Ermittler das Umfeld des Mannes, seine Kontakte im Inland und möglicherweise ins Ausland, sagte der Generalbundesanwalt. Eine weitere Frage sei die nach seinen Internetrecherchen, sagte Frank mit Blick auf mögliche Parallelen zu vergleichbaren Taten. Bislang seien rund 40 Zeugen des Tatgeschehens vernommen worden.

Ermittler durchleuchten Finanzen und Telefondaten von R.

Die Ermittler werten den Angaben zufolge zurzeit ferner die Finanzen, die Funkzellen- und Telekommunikationsdaten des mutmaßlichen Täters sowie die GPS-Daten des Fluchtfahrzeugs aus. In der Wohnung des Toten seien schriftliche Unterlagen und technische Geräte sichergestellt worden, die ebenfalls ausgewertet würden, sagte Frank.

Der Generalbundesanwalt bekräftigte seine Aussage vom Vortag, der Verdächtige habe ein "zutiefst rassistisches Weltbild" gehabt. Er habe die Zuständigkeit für den Fall übernommen, wie es immer der Fall sei, wenn Verfassungsgrundsätze und die freiheitlich-demokratische Grundordnung der Bundesrepublik bedroht seien, erläuterte Frank.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen dpa, AFP
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