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Leser zum Corona-Gipfel: "Ich fordere, dass Tag und Nacht geimpft wird"

MEINUNGLeser zum Corona-Gipfel  

"Ich fordere, dass Tag und Nacht geimpft wird"

03.03.2021, 17:48 Uhr
Leser zum Corona-Gipfel: "Ich fordere, dass Tag und Nacht geimpft wird". Impfzentrum Schönefeld: Die t-online-Leser haben verschiedene Vorstellungen davon, wie es nun weitergehen sollte. (Quelle: imago images/ Jochen Eckel)

Impfzentrum Schönefeld: Die t-online-Leser haben verschiedene Vorstellungen davon, wie es nun weitergehen sollte. (Quelle: Jochen Eckel/imago images)

Bund und Länder entscheiden am Mittwoch über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie. Auch die t-online-Leser haben ihre Vorstellungen davon, welche Maßnahme sie jetzt für sinnvoll halten würden. Das sind fünf ihrer Forderungen.

Impfstrategie, Teststrategie und Öffnungsstrategie – viele strategische Entscheidungen stehen bei der heutigen Ministerpräsidentenkonferenz auf der Tagesordnung. Die langanhaltende Pandemie und der Lockdown wirken inzwischen ermüdend auf viele Menschen. Sie wünschen sich klare Perspektiven.

Wir haben die Leser von t-online gefragt, welche Forderungen sie vor dem Bund-Länder-Gipfel an die politischen Entscheidungsträger stellen möchten. Hunderte von Zuschriften zeigen, wie essenziell das weitere Vorgehen nicht nur für den Gesundheitsschutz, sondern auch für die finanzielle Existenz der Bürger und das psychische Wohlbefinden sind. Dabei formulieren die Leser sehr unterschiedliche Wünsche und sind sich auch in der grundlegenden Frage darüber, ob gelockert werden sollte, uneinig. 

"Ich fordere, dass Tag und Nacht geimpft wird"

t-online-Leserin Angelika Kreischer: "Viele Lockerungsforderungen sind nachvollziehbar. Nachhaltiger Erfolg geht aber nur mit einer Impfung. Ich fordere, dass Tag und Nacht geimpft wird. Ärzte – auch viele pensionierte – sind hierzu bereit. Hausärzte und Apotheken können durchführen oder unterstützen. Wir müssen alle Möglichkeiten nutzen. Impfwillige gibt es genug. Es ist unvertretbar und unnötig, dass vorhandener Impfstoff nicht unverzüglich genutzt wird."

"Lasst endlich Hotels und Gaststätten wieder kontrolliert öffnen und arbeiten"

t-online-Leser Hannes Burger: "Lasst endlich Hotels und Gaststätten unter Beachtung der bewährten Vorsichtsmaßnahmen wieder kontrolliert öffnen und arbeiten! Andernfalls geht die Tourismusbranche in Deutschland den Bach runter mit zahllosen Insolvenzen vormals erfolgreicher Unternehmen und massiven Verlusten an Arbeitsplätzen. Hotellerie und Gastronomie kämpfen mit dem Rücken zur Wand gegen die Konkurrenz anderer Urlaubsländer, die bereits am Lockern sind."

"Machen Sie klar, dass jeder private Kontakt außerhalb des eigenen Hausstandes einer zu viel sein kann"

t-online-Leserin Heide Haeseler: "Verzichten Sie auf endlose Debatten, wie viele Haushalte und Personen sich privat treffen dürfen. Insbesondere dann, wenn Sie das Ergebnis weder kontrollieren können noch wollen, wie beispielsweise derzeit in Hessen. Machen Sie stattdessen unmissverständlich klar, dass jeder private Kontakt außerhalb des eigenen Hausstandes in der Pandemie einer zu viel sein kann und mit einem Schnelltest abgesichert werden sollte. Stellen Sie jedem Bürger ein angemessenes Kontingent solcher Tests zur Verfügung."

"Die Politiker sollten mal nach Neuseeland und Australien schauen"

t-online-Leser Rudolf Preißler: "Die Politiker sollten mal nach Neuseeland und Australien schauen. Es sollte nicht die Frage im Vordergrund stehen: Was kann bei welcher Inzidenzhöhe geöffnet werden? Sondern relevant ist: Ab welcher Inzidenz muss ein Ort, eine Stadt oder auch ein sogenannter Hotspot kontrolliert abgeriegelt werden, sodass kein Covid-Tourismus entsteht? Alle anderen Orte bleiben geöffnet.

Zusätzlich müssen wir dann natürlich eine Teststrategie installieren für absolut notwendige Pendler aus diesen gesperrten Orten. Des Weiteren eine QR-Code-App, wie sie in Neuseeland schon seit einiger Zeit bei allen Bürgern etabliert ist. Dies würde auch die Mitwirkung und Motivation der in den gesperrten Orten lebenden Bürger befördern. Gleichzeitig gilt es, die Impfkampagne voranzutreiben. Diese ganzen Maßnahmen müssen natürlich möglichst schnell und gleichzeitig, für ganz Deutschland einheitlich, angeordnet werden. Für diese Maßnahmen wird der Föderalismus vorübergehend ausgeschaltet."

"Warum können nicht individuelle Überprüfungen erfolgen und Öffnungen dann gestattet oder verweigert werden?"

t-online-Leserin Dagmar Menz: "Seit über 30 Jahren betreibe ich in der untersten Etage meines Hauses ein Geschäft: anfänglich nur als Geschenkeladen. Später wurde es um ein Kosmetik- sowie ein Nagelstudio erweitert. Deshalb sind bei mir zwei weibliche Angestellte tätig. Seit dem 16. Dezember sind sie aber zu 100 Prozent in Kurzarbeit.

In meinem Geschäft gibt es fast nur Terminkunden. In den Räumlichkeiten halten sich höchstens fünf Personen gleichzeitig auf. Ladengeschäft, Kosmetik- sowie Nagelstudio sind räumlich voneinander getrennt und haben Außenfenster, wodurch ein gutes Durchlüften gewährleistet ist. Die AHA-Regeln werden ebenfalls umgesetzt. Außerdem gibt es Terminbücher und Karteikarten mit den Anschriften und Telefonnummern zwecks Rücksprachen bei eventuellen Änderungen.

Bessere Rückverfolgung bei Infektionen kann es nicht geben! Warum können nicht individuelle Überprüfungen durch IHK und HWK erfolgen und Öffnungen dann gestattet oder verweigert werden?"

Verwendete Quellen:
  • Einsendungen von t-online-Lesern

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