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Kramp-Karrenbauer lässt gegen KSK-Chef ermitteln

Von dpa, afp
21.03.2021Lesedauer: 2 Min.
Soldaten des Kommando Spezialkräfte (KSK) bei einer Vorführung: Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer lässt gegen den KSK-Chef ermitteln.
Soldaten des Kommando Spezialkräfte (KSK) bei einer Vorführung: Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer lässt gegen den KSK-Chef ermitteln. (Quelle: Björn Trotzki/imago-images-bilder)
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In der Bundeswehr-Elitetruppe KSK ist über Jahre Munition abhandengekommen. Der Kommandeur Kreitmayr sollte eigentlich einen Reformprozess einleiten. Nun läuft eine Vorermittlung gegen ihn.

Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat im Zusammenhang mit der Munitionsaffäre im Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr disziplinare Vorermittlungen gegen den Kommandeur des KSK, Brigadegeneral Markus Kreitmayr, eingeleitet. Die CDU-Politikerin beauftragte damit die Wehrdisziplinaranwaltschaft des Sanitätsdienstes, die dann ein Verfahren vor einem Truppendienstgericht prüft. Während der disziplinaren Vorermittlungen bleibe Kreitmayr auf seinem Kommandeursposten, teilte das Verteidigungsministerium in Berlin am Sonntag weiter mit.

In der Affäre um Kreitmayr geht es um verschwundene Munition bei der Bundeswehr-Elitetruppe. Kreitmayr hatte den Soldaten im vergangenen Jahr die Möglichkeit gegeben, unerlaubt gehortete Munition ohne weitere Strafen zurückzugeben. Von Ende März bis Ende April 2020 waren so offenbar mehrere Tausend Schuss Munition und wohl auch Handgranaten zusammengekommen.

Kreitmayer wird angelastet, dass Soldaten die Munition ohne weitere Registrierung zurückgeben konnten – ein Regelverstoß. Erklärtes Ziel war es, Munition umfassend unter Kontrolle zu bringen. Kreitmayr führt nach zahlreichen Skandalen einen Reformprozess in der Eliteeinheit des Deutschen Heeres.

KSK auch wegen rechtsextremer Vorfälle in den Schlagzeilen

"Wie jeder Soldat hat Brigadegeneral Kreitmayr ein faires und transparentes Verfahren verdient, das auch seine Motive und die Hintergründe berücksichtigt", erklärte Kramp-Karrenbauer dazu. "Für mich ist klar, dass die Kultur der systematischen Missachtung von Regeln beim Umgang mit Munition vor der Übernahme des Kommandos durch General Kreitmayr auch Fragen an die Kommandoebene des KSK mindestens der Jahre 2017 und 2018 aufwirft sowie an die zuständige Dienstaufsicht."

Das KSK war bereits zuvor durch eine Reihe rechtsextremer Vorfälle in die Schlagzeilen geraten. Ministerin Kramp-Karrenbauer hatte deshalb bereits im vergangenen Jahr eine KSK-Kompanie aufgelöst. Im Sommer will sie eine Grundsatzentscheidung über die Zukunft der Elitetruppe treffen.

Kramp-Karrenbauer will keine Vorverurteilung

"Das Kommando Spezialkräfte ist eine hochspezialisierte Einheit, die sich in schweren Einsätzen bewährt hat. Das KSK muss aber in den nächsten Wochen und Monaten weiter beweisen, dass es zu einem grundlegenden Wandel seiner Binnenkultur fähig ist", sagte Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer zum Stand der Reformen. "Von mir gibt es für das KSK weder einen Freifahrtschein noch eine Vorverurteilung."

Wie kürzlich bekannt wurde, war beim KSK über Jahre hinweg systematisch gegen Vorschriften im Umgang mit Munition und Waffen verstoßen worden. Das Kommando Spezialkräfte habe "die Vorschriften für eine ordnungsgemäße Munitionsbewirtschaftung in den letzten Jahren grundsätzlich nicht eingehalten", heißt es in einem vertraulichen Bericht der Bundeswehr-Führung, der der Nachrichtenagentur AFP vorliegt.

Anmerkung: In einer früheren Version hieß es, eine KSK-Division sei im vergangenen Jahr aufgelöst worden. Richtig ist, dass eine KSK-Kompanie aufgelöst wurde. Wir haben die entsprechende Stelle im Text korrigiert und bitten, den Fehler zu entschuldigen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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Annegret Kramp-KarrenbauerCDU

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