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Aerosolforscher fordern Kurswechsel von der Politik

Von dpa
Aktualisiert am 12.04.2021Lesedauer: 2 Min.
Au├čengastronomie in Saarbr├╝cken: Dort ist im Rahmen eines Modellprojekts eingeschr├Ąnkt wieder ge├Âffnet.
Au├čengastronomie in Saarbr├╝cken: Dort ist im Rahmen eines Modellprojekts eingeschr├Ąnkt wieder ge├Âffnet. (Quelle: Oliver Dietze/dpa-bilder)
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Mit deutlichen Worten wenden sich Experten f├╝r Aerosole ÔÇô also die Luftgemische, in denen auch das Coronavirus schwebt ÔÇô an Politiker. Sie ├Ąrgern sich ├╝ber symbolische Corona-Regeln, die wenig nutzen.

F├╝hrende Aerosolforscher aus Deutschland fordern von der Politik einen Kurswechsel bei den Ma├čnahmen zur Eind├Ąmmung der Corona-Seuche. "Wenn wir die Pandemie in den Griff bekommen wollen, m├╝ssen wir die Menschen sensibilisieren, dass DRINNEN die Gefahr lauert", hei├čt es in einem Brief an die Bundesregierung und an die Landesregierungen. Es gilt als sicher, dass sich das Coronavirus vor allem ├╝ber Luft verbreitet.

"Leider werden bis heute wesentliche Erkenntnisse unserer Forschungsarbeit nicht in praktisches Handeln ├╝bersetzt", kritisieren die Verfasser. In Wohnungen, B├╝ros, Klassenr├Ąumen, Wohnanlagen und Betreuungseinrichtungen m├╝ssten Ma├čnahmen ergriffen werden. In Innenr├Ąumen finde auch dann eine Ansteckung statt, wenn man sich nicht direkt mit jemandem treffe, sich aber ein Infekti├Âser vorher in einem schlecht bel├╝fteten Raum aufgehalten habe, warnen sie. Debatten ├╝ber das Flanieren auf Flusspromenaden, den Aufenthalt in Bierg├Ąrten, das Joggen oder Radfahren seien hingegen kontraproduktiv.

Kritik an Ausgangssperren

Ma├čnahmen wie die Maskenpflicht beim Joggen an Alster und Elbe in Hamburg etwa seien eher symbolischer Natur und lie├čen "keinen nennenswerten Einfluss auf das Infektionsgeschehen erwarten", schreiben die Experten. SARS-CoV-2-Erreger w├╝rden fast ausnahmslos in Innenr├Ąumen ├╝bertragen. Im Freien sei das ├Ąu├čerst selten, im Promillebereich. Hierauf sollten die begrenzten Ressourcen nicht verschwendet werden, hei├čt es in dem Brief. Auch w├╝rden im Freien nie gr├Â├čere Gruppen ÔÇô sogenannte Cluster ÔÇô infiziert, wie das in Innenr├Ąumen etwa in Heimen und Schulen, bei Veranstaltungen, Chorproben oder Busfahrten zu beobachten sei.

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Auch die Ausgangssperren versprechen aus Sicht der Wissenschaftler mehr, als sie halten k├Ânnen. "Die heimlichen Treffen in Innenr├Ąumen werden damit nicht verhindert, sondern lediglich die Motivation erh├Âht, sich den staatlichen Anordnungen noch mehr zu entziehen", schreiben sie. "In der Fu├čg├Ąngerzone eine Maske zu tragen, um anschlie├čend im eigenen Wohnzimmer eine Kaffeetafel ohne Maske zu veranstalten, ist nicht das, was wir als Experten unter Infektionsvermeidung verstehen." Mit Ausgangsbeschr├Ąnkungen will die Politik verhindern, dass sich Menschen zeitweise ├╝berhaupt treffen.

Mehr Ma├čnahmen f├╝r Treffen in Innenr├Ąumen gefordert

Stattdessen empfehlen die Autoren mehrere Ma├čnahmen, wie Treffen in Innenr├Ąumen so kurz wie m├Âglich zu gestalten, mit h├Ąufigem Sto├č- oder Querl├╝ften Bedingungen wie im Freien zu schaffen, effektive Masken in Innenr├Ąumen zu tragen sowie Raumluftreiniger und -filter ├╝berall dort zu installieren, wo Menschen sich l├Ąnger in geschlossenen R├Ąumen aufhalten m├╝ssen ÔÇô etwa in Pflegeheimen, B├╝ros und Schulen.

"Die Kombination dieser Ma├čnahmen f├╝hrt zum Erfolg", hei├čt es weiter. "Wird das entsprechend kommuniziert, gewinnen damit die Menschen in dieser schweren Zeit zugleich ein St├╝ck ihrer Bewegungsfreiheit zur├╝ck." Zu den Unterzeichnern z├Ąhlen der Pr├Ąsident der Gesellschaft f├╝r Aerosolforschung, Christof Asbach, Generalsekret├Ąrin Birgit Wehner und der fr├╝here Pr├Ąsident der Internationalen Gesellschaft f├╝r Aerosole in der Medizin, Gerhard Scheuch.

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Von Mario Thieme
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