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Corona-Lage: Karl Lauterbach glaubt an Inzidenz unter 50 bis Mitte Juni

Impfungen und Notbremse  

Lauterbach glaubt an Inzidenz unter 50 bis Mitte Juni

05.05.2021, 16:33 Uhr | cck, t-online

Corona-Lage: Karl Lauterbach glaubt an Inzidenz unter 50 bis Mitte Juni. SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (SPD): Er nennt fünf Gründe, warum die Inzidenz sinkt. (Quelle: imago images/Christian Spicker)

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach (SPD): Er nennt fünf Gründe, warum die Inzidenz sinkt. (Quelle: Christian Spicker/imago images)

Die Infektionszahlen sinken, aber wieso? Ein Grund ist das Impfen, sagt SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach. Er sieht aber noch andere Ursachen.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach findet fünf Gründe für die sinkende Inzidenz. Er sehe Deutschland derzeit auf einem guten Weg, sagte Lauterbach der "Bild"-Zeitung. Mitte Juni könne die Inzidenz bei unter 50 liegen. 

  • Punkt eins: Die Warnungen vor Ostern haben gewirkt und die Menschen ihr Verhalten angepasst. Laut Lauterbach haben die Menschen mehr Vorsicht walten lassen. 
  • Punkt zwei: Durch die Bundesnotbremse seien in den Bundesländern Lockerungen nicht umgesetzt worden. 
  • Punkt drei: Die Notbremse habe besonders in Großstädten einen positiven Effekt gehabt, so Lauterbach.
  • Punkt vier: Menschen seien wegen der bevorstehenden Impfung vorsichtiger. "Die Leute, die wissen, dass sie bald geimpft werden oder gar schon ihren Termin haben, werden viel vorsichtiger, denn niemand will sich vor der rettenden Impfung noch anstecken", sagte Lauterbach der "Bild".

Positiv auf die Inzidenz wird sich laut Lauterbach auch die Impfkampagne auswirken. Kanzleramtschef Helge Braun geht davon aus, dass bereits im Juli alle Erwachsenen in Deutschland ein Impfangebot erhalten haben werden. Es sei nun klar, "dass wir in den nächsten zwei Monaten sehr viel Impfstoff haben werden, um diese Impfkampagne abzuschließen", sagte der CDU-Politiker am Mittwoch im Bundestag. Bisher hatte die Bundesregierung aus Vorsicht wegen teilweise stockender Impfstofflieferungen nur zugesagt, dass alle ein Impfangebot bis Ende des Sommers erhalten.

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