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Auschwitz-Komitee: Meisten Nazi-TĂ€ter bleiben unbehelligt

Von dpa
22.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Christoph Heubner, Exekutiv-VizeprÀsident des Internationalen Auschwitz Komitees.
Christoph Heubner, Exekutiv-VizeprĂ€sident des Internationalen Auschwitz Komitees. Mit Blick auf den Prozess gegen einen mutmaßlichen ehemaligen Wachmann des Konzentrationslagers Sachsenhausen dringt das Internationale Auschwitz Komitee (IAK) auf eine verstĂ€rkte Ahndung von Nazi-Verbrechen. (Quelle: Christoph Soeder/dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Das Internationale Auschwitz-Komitee hĂ€lt die Ahndung von Verbrechen der Nationalsozialisten trotz laufender Prozesse fĂŒr unzureichend.

"Bei den Überlebenden bleibt mit Blick auf die deutsche Nachkriegsjustiz und die Ahndung der Verbrechen in den Konzentrationslagern Empörung und Bitterkeit, weil die allermeisten TĂ€ter von der Justiz unbehelligt geblieben sind und völlig ungestört in Deutschland leben konnten", sagte der geschĂ€ftsfĂŒhrende VizeprĂ€sident Christoph Heubner der Deutschen Presse-Agentur.

Mit Blick auf den laufenden Prozess gegen einen mutmaßlichen frĂŒheren SS-Wachmann im Konzentrationslager Sachsenhausen sprach er dem Landgericht Neuruppin in Brandenburg zugleich Anerkennung fĂŒr den AufklĂ€rungswillen aus.

Mit 101 Jahren vor Gericht

Der heute 101-JĂ€hrige soll als damaliger SS-Wachmann im KZ Sachsenhausen der Anklage zufolge von 1942 bis 1945 Beihilfe zum Mord an mehr als 3500 HĂ€ftlingen geleistet haben. Bisher bestreitet der Angeklagte, dass er in dem KZ ĂŒberhaupt tĂ€tig war. Er gab an, er sei in der fraglichen Zeit als Landarbeiter bei Pasewalk (Mecklenburg-Vorpommern) tĂ€tig gewesen. Er war 1941 als sogenannter Volksdeutscher von Litauen nach Deutschland umgesiedelt worden. Die Staatsanwaltschaft Neuruppin verweist auf Dokumente zu einem SS-Wachmann mit dem Namen, dem Geburtsdatum und dem Geburtsort des Mannes. Sie fordert fĂŒnf Jahre Haft fĂŒr den Angeklagten.

Das geforderte Strafmaß hat nach Ansicht des VizeprĂ€sidenten symbolischen Charakter "angesichts dessen, was in Sachsenhausen geschehen ist und woran der Angeklagte mehr als offensichtlich seinen Anteil hatte". Das Strafmaß sei im Blick auf die angeklagte Beihilfe zum Mord an mehr als 3500 HĂ€ftlingen "unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig, niedrig und schmerzlich fĂŒr die Überlebenden und deren Angehörige".

An diesem Montag wird in dem Prozess das PlĂ€doyer von NebenklĂ€ger-Anwalt Thomas Walther erwartet. Vor dem Landgericht Itzehoe lĂ€uft derzeit ein Prozess gegen eine mutmaßliche frĂŒhere SekretĂ€rin im KZ Stutthof. Der 96-jĂ€hrigen Frau wird Beihilfe zum Mord in mehr als 11.000 FĂ€llen vorgeworfen.

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