Sie sind hier: Home > Politik > Deutschland > Militär & Verteidigung >

Bundeswehr: Moorbrand auf Waffentestgelände im Emsland kostete Millionen

Bundeswehr  

Moorbrand auf Waffentestgelände im Emsland kostete Millionen

04.09.2019, 13:30 Uhr | AFP

Bundeswehr: Moorbrand auf Waffentestgelände im Emsland kostete Millionen. Ein Bundeswehrsoldat vor verbranntem Moorland im letzten Jahr: Der Schaden ging in die Millionen. (Quelle: dpa/Friso Gentsch)

Ein Bundeswehrsoldat vor verbranntem Moorland im letzten Jahr: Der Schaden ging in die Millionen. (Quelle: Friso Gentsch/dpa)

Ein Raketentest der Bundeswehr hatte letztes Jahr einen Großbrand in einem niedersächsischen Moor ausgelöst. Jetzt wurde der Schaden bezifferte: er geht in die Millionen.

Der wochenlange große Moorbrand auf einem Testgelände im Emsland hat die Bundeswehr nach eigenen Angaben rund 16,5 Millionen Euro gekostet. Das teilte das Bundesamt für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr am Mittwoch mit. Die Summe setzt sich aus Kosten für Geräte und Dienstleistungen während des Löscheinsatzes im vergangenen Jahr, Schadenersatz sowie Forderungen im Rahmen der Amtshilfe zusammen.

Demnach regulierte die Bundeswehr Schäden in Höhe von 633.500 Euro bei Landwirten und Bürgern. Von den Forderungen im Rahmen der Amtshilfe durch Landkreise und Kommunen, Hilfsorganisationen und Landespolizei zahlte sie bislang etwa sieben Millionen Euro aus.

September 2018: Ein Hubschrauber der Bundeswehr löscht in Meppen den Moorbrand auf dem Testgelände.  (Quelle: dpa/Ilja Derstroff)September 2018: Ein Hubschrauber der Bundeswehr löscht in Meppen den Moorbrand auf dem Testgelände. (Quelle: Ilja Derstroff/dpa)

Der Brand auf dem Gelände bei Meppen in Westniedersachsen war vor einem Jahr am 3. September bei einem Raketentest ausgelöst worden, der bei großer Trockenheit vorgenommen wurde. Unter anderem bedingt durch den technischen Ausfall einer Löschraupe entzündeten sich tieferliegende Moorschichten und schwelten rund einen Monat lang.

Laut Bundeswehr brannte es zwischenzeitlich auf einer Fläche von etwa zwei mal vier Kilometern. Demnach waren zu Spitzenzeiten bis zu 1700 Einsatzkräfte täglich damit beschäftigt, das schwierig zu bekämpfende unterirdische Feuer zu löschen.
 

 
Menschen und Häuser waren nicht bedroht, aber die starke Rauchentwicklung sorgte für Probleme und Beschwerden. Als Konsequenz beschloss die Bundeswehr inzwischen unter anderem, zusätzliche Löschfahrzeuge zu beschaffen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Highlights für den Herbst jetzt bis zu 30% reduziert
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenhappy-size.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal