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Verteidigungsministerium setzt auf anderes Gewehr

Von dpa
Aktualisiert am 15.09.2020Lesedauer: 2 Min.
Ein Gewehr des deutschen Waffenherstellers Haenel: Daf├╝r wird das Verteidigungsministerium Millionen investieren.
Ein Gewehr des deutschen Waffenherstellers Haenel: Daf├╝r wird das Verteidigungsministerium Millionen investieren. (Quelle: Daniel Karmann/dpa-bilder)
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Bei einem Bieterverfahren wird deutlich, dass ein anderes Gewehr als das bisherige besser f├╝r die Bundeswehr geeignet ist. Das Verteidigungsministerium r├╝stet um. Die neue Firma ist nicht unbekannt.

Das Verteidigungsministerium will das neue Sturmgewehr der Bundeswehr von dem Th├╝ringer Hersteller C.G. Haenel (Suhl) beziehen. ├ťber das Ergebnis des Auswahlverfahrens informierte das Verteidigungsministerium nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Montag Fachpolitiker im Bundestag. Im Ergebnis des Bieterverfahrens kommt der langj├Ąhrige Lieferant Heckler & Koch (Oberndorf am Neckar) bei der Bestellung von 120.000 neuen Waffen im Umfang von wohl knapp 250 Millionen Euro nicht zum Zuge.

Bieterverfahren schon 2017 eingeleitet

Haenel liefert der Bundeswehr bereits ein Scharfsch├╝tzengewehr. Das Unternehmen geh├Ârt zur Merkel Gruppe, die Teil der Tawazun Holding (Vereinigte Arabische Emirate) ist. Das Th├╝ringer Unternehmen habe in dem 2017 eingeleiteten Bieterverfahren eine Waffe vorgelegt, die sich in umfangreichen Tests als etwas besser auf die Anforderungen des Milit├Ąrs zugeschnitten und auch als wirtschaftlich vorteilhaft erwiesen hat, wie die dpa aus Milit├Ąrkreisen erfuhr.

Um das von Heckler & Koch gelieferte G36 hatte sich von 2012 eine Aff├Ąre entwickelt, die mit Hinweisen auf Probleme mit der Treffgenauigkeit begonnen hatte. Sp├Ąteren amtlichen Untersuchungen zufolge traten diese nach langen Schussfolgen oder auch unter Hitzeeinwirkung auf. Von den Soldaten ist die Waffe bis heute gesch├Ątzt.

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F├╝r Heckler & Koch ist die Berliner Entscheidung ein harter R├╝ckschlag zur Unzeit. Das Unternehmen ist hoch verschuldet ÔÇô seine Finanzverpflichtungen von 249 Millionen Euro sind in etwa so hoch wie der Jahresumsatz (2019: 239 Millionen Euro). Nach zwei Verlustjahren wirtschaftete H&K zuletzt zwar wieder profitabel. Dennoch bleibt die Situation angesichts der weiterhin ungel├Âsten Schuldenproblematik angespannt.

Unruhe bei Gro├čaktion├Ąren

F├╝r Unruhe sorgte ein Machtkampf zweier Gro├čaktion├Ąre der Firma. Der langj├Ąhrige Mehrheitsaktion├Ąr Andreas Heeschen musste ein dickes Aktienpaket wegen eines lange zur├╝ckliegenden Pfandgesch├Ąfts an einen Franzosen und dessen Luxemburger Finanzholding CDE abgeben, seit Juli hat die CDE das Sagen. F├╝r H&K ist es allerdings nicht das erste Mal, dass ein ausl├Ąndischer Investor die Geschicke bestimmt, bis 2002 geh├Ârte H&K zum britischen R├╝stungskonzern BAE Systems.

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An der Firmenzentrale in Oberndorf im Schwarzwald arbeiten 910 Besch├Ąftigte, weitere 85 sind in den USA t├Ątig, wo H&K ein Pistolen-Montagewerk hat. Der US-Markt gewann zuletzt an Bedeutung, inzwischen liegt sein Anteil am Konzernumsatz bei einem Viertel. Deutschland macht - mit sinkender Tendenz - noch ein Drittel der Firmenerl├Âse aus, neben dem Gro├čkunden Bundeswehr wird die Polizei mit Waffen beliefert.

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