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P├Ądophilie-Kapitel mangelhaft aufgearbeitet

Von afp, t-online
Aktualisiert am 12.11.2014Lesedauer: 2 Min.
Parteitag der Gr├╝nen 1980: Mitglieder der sogenannten Indianerkommune besetzen das Pr├Ąsidium
Parteitag der Gr├╝nen 1980: Mitglieder der sogenannten Indianerkommune besetzen das Pr├Ąsidium (Quelle: /imago-images-bilder)
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Der G├Âttinger Politikwissenschaftler Franz Walter stellt den Gr├╝nen in seinem Abschlussbericht zur P├Ądophilie-Debatte ein schlechtes Zeugnis aus. Die Partei nutzte die Pressekonferenz erneut f├╝r eine Entschuldigung.

Die von den Gr├╝nen in Auftrag gegebene P├Ądophilie-Studie nennt als einen der Gr├╝nde, warum die Partei bereit war, diese Str├Âmung in ihr Parteiprogramm aufzunehmen, ihre anf├Ąngliche generelle Affinit├Ąt zu Minderheiten. Minderheiten seien per se gut gewesen und "ideologisch veredelt" worden. "In eine neue Partei flie├čt vieles hinein, was eigentlich gar nicht hineingeh├Ârt."

Gr├╝ne entschuldigen sich

"Die damals gefassten Beschl├╝sse waren nicht akzeptabel", sagt die Gr├╝nen-Bundesvorsitzende Simone Peter bei der Pressekonferenz. "B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen distanzieren sich in aller Entschlossenheit von diesen Forderungen. Wir bedauern zutiefst, dass es in der fr├╝hen Parteigeschichte zu solchen Entscheidungen kommen konnte." Klar sei, dass die Partei "viel zu sp├Ąt auf die Debatte reagiert" habe, sagt Peter. "Aber wir h├Ątten den Prozess gerne in Ruhe au├čerhalb des Wahlkampfs gef├╝hrt."

Peter r├Ąumte ein, dass die im vergangenen Jahr gef├╝hrte P├Ądophilie-Debatte die Gr├╝nen Stimmen bei der Bundestagswahl gekostet habe. Sie verwies auf die kurz vor der Wahl bekannt gewordenen Vorw├╝rfe gegen den Spitzenkandidaten J├╝rgen Trittin, der f├╝r ein Gr├╝nen-Kommunalwahlprogramm mit P├Ądophilen-Forderungen presserechtlich verantwortlich gewesen war.

Walter zeigte sich vor allem erstaunt ├╝ber "die Ignoranz und mangelnde Souver├Ąnit├Ąt, mit der manche Alt-Gr├╝ne reagiert haben, als die P├Ądophilie-Debatte wieder aufflammte", so Walter. Das Schweigen der Beteiligten sei verbl├╝ffend gewesen: "Kaum einer sagt etwas, wenige versuchen zu erl├Ąutern. Etliche machten die Schotten dicht, legten bei Telefonaten auf, drohten sogar."

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"Achillesverse des Linksliberalismus"

Interessant sei zudem zu beobachten gewesen, "wie fassungslos J├╝ngere, auch mit expliziten Gr├╝nen-Sympathien, auf die Sexualdebatte der Gr├╝nen in den fr├╝hen achtziger Jahren reagieren. Sie verstehen einfach nicht, wie man seinerzeit auf so einen Unsinn kommen konnte, dass Kinder und ├Ąltere Erwachsene 'einvernehmlichen' Sex haben k├Ânnen", so Walter weiter.

In seinem Gutachten sieht der Forscher die damaligen Vorg├Ąnge bei den Gr├╝nen eng verflochten mit ├Ąhnlichen Debatten au├čerhalb der Partei. Forderungen nach Straffreiheit f├╝r Sex mit Kindern habe es schon vor der Gr├╝ndung der Gr├╝nen gegeben, so Walter.

Er verwies dabei auf den Linksliberalismus und erw├Ąhnte die FDP oder Organisationen wie die Humanistische Union. P├Ądophilie sei demnach nicht nur ein Problem der Gr├╝nen in den 80ern, so Walter: "P├Ądophilie ist die Achillesferse des Linksliberalismus!"

Debatte noch nicht beendet

Bei der Vorstellung der Studie machte Walter zudem deutlich, dass die Debatte noch nicht beendet sei: "Nichts ist vollst├Ąndig, nichts ist abgeschlossen. Es kann durchaus sein, dass ├╝bermorgen oder n├Ąchstes Jahr noch was kommt."

Die Debatte war 2013 mitten im Wahlkampf aufgekommen, als Unterlagen und Ver├Âffentlichungen aus den 80er Jahren bekannt wurden, in denen Gr├╝nen-Politiker die Legalisierung von P├Ądophilie diskutierten und diese teils ins Parteiprogramm aufnahmen.

Die Partei beauftragte daraufhin eine Gruppe um den G├Âttinger Politikforscher Professor Franz Walter mit der Aufarbeitung der Vorw├╝rfe.

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