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"Schmutzigster Mann der Welt" Amu Hadschi ist mit 94 Jahren gestorben


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"Schmutzigster Mann der Welt" ist tot

Von afp, sh

Aktualisiert am 26.10.2022Lesedauer: 1 Min.
Durch ein Abwasserrohr soll Amu Hadschi regelmäßig Tierdung geraucht haben.
Durch ein Abwasserrohr soll Amu Hadschi regelmäßig Tierdung geraucht haben. (Quelle: Sceenshot: Arab Intelligence / Twitter)
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Amu Hadschi war davon überzeugt, dass Sauberkeit ihn "krank macht". Nun ist der inoffizielle Weltrekordhalter im hohen Alter gestorben.

Der "schmutzigste Mann der Welt" ist gestorben: Amu Hadschi soll sich über 60 Jahre nicht gewaschen und damit einen inoffiziellen Weltrekord aufgestellt haben. Am Sonntag ist er in seinem Dorf in der südiranischen Provinz Fars gestorben, wie die staatliche Nachrichtenagentur Irna am Dienstag berichtet. Er wurde 94 Jahre alt.

Laut Irna war Amui Hadschi davon überzeugt, dass Sauberkeit ihn "krank macht". Vor wenigen Monaten hätten ihn Nachbarn aus seinem Dorf Dedschgah allerdings in eine Nasszelle geführt und ihn dazu gebracht, sich zum ersten Mal seit Jahrzehnten zu waschen, berichtet die Agentur weiter.

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Die Angst des allein lebenden Dörflers vor jeder Form der Körperpflege war Gegenstand eines kurzen Dokumentarfilms mit dem Titel: "Das seltsame Leben des Amu Hadschi".

Seltene Leidenschaft zum Rauchen von Dung

Die Schweizer Boulevardzeitung "20min" hat 2014 über Amu Hadschi berichtet: Zu seinem unkonventionellen Lebensstil soll das Rauchen von Tierdung gehört haben. Dafür soll er auf ein als Pfeife umfunktioniertes Abwasserohr zurückgegriffen haben.

Er soll stets Wasser aus einem alten Ölkanister getrunken und verrottende Tierkadaver gegessen haben – am liebsten Stachelschweine. Eine Adresse habe er nicht gehabt. Stattdessen soll er meistens in einem Loch im Boden geschlafen haben.

Für die Abkehr von gängigen Sitten und Normen soll sich Hadschi freiwillig entschieden haben. Zuvor habe er in seinem Leben mehrere Schicksalsschläge erlebt, berichtet "Bild der Frau". Amu Hadschi selbst hat das aber nie bestätigt.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur afp
  • 20min.ch: "Ein Mann ohne Wasser und Seife"
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