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Diktator Kim Jong-un verbietet Frauennamen

Von t-online, jpd

Aktualisiert am 21.02.2023Lesedauer: 2 Min.
Seltene Bilder: Kim-Jong Un und seine Tochter bei einem der seltenen öffentlichen Auftritte. (Quelle: Reuters)
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Aus Nordkorea sind einige bizarre Regeln des Diktators Kim Jong-un bekannt. Eine neue Vorschrift übertrifft jedoch viele seiner merkwürdigen Gesetze.

Kim Jong-un, der seit 2011 über Nordkorea herrscht, hat schon einige skurrile Gesetze erlassen. Beispielsweise darf die Bevölkerung in dem ostasiatischen Land keine Jeans tragen, Foto- und Videoaufnahmen von Statuen der ehemaligen Herrscher der Kim-Dynastie müssen immer in voller Größe abgelichtet werden, und Fotos von Machthaber Kim Jong-un dürfen nicht geknickt werden. Das geht aus einem Artikel der österreichischen Tageszeitung "Kurier" hervor. Nun erlässt der Diktator ein neues Verbot.

Neuerdings soll es Nordkoreanerinnen und -koreanern verboten sein, ihre Töchter Ju-ae zu nennen – denn so heißt vermutlich die Tochter des Diktators. Das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtete dies zuerst.

Das schräge Namensverbot soll offenbar dazu beitragen, eine Legende um den Nachwuchs des Diktators zu spinnen, schreibt "Focus". Auch könnte es ein Zeichen dafür sein, dass Kim Jong-un seine Tochter als Nachfolgerin aufbauen will und sie daher als einzig Würdige sehe, ihren Namen zu tragen.

"Innerhalb einer Woche" umbennen

Doch es soll nicht nur verboten sein, Neugeborenen diesen Namen zu geben. Frauen, die bereits so heißen, müssen "innerhalb einer Woche" bei den Behörden ihren Namen ändern. Das geht aus einem Bericht des von den USA finanzierten Portals "Radio Free Asia" unter Berufung auf anonymen Quellen hervor.

Kim-Jong Un mit seiner Tochter Ju-ae: Bei einem Fußballspiel präsentierte Nordkoreas Diktator seine Tochter. Etwa zeitgleich ließ er eine Langstreckenrakete abfeuern.
Kim Jong-un mit seiner Tochter Ju-ae: Bei einem Fußballspiel präsentierte Nordkoreas Diktator seine Tochter. Etwa zeitgleich ließ er eine Langstreckenrakete testen. (Quelle: IMAGO/Kim Jae-Hwan/imago-images-bilder)

In dem Land, das für seine Menschenrechtsverletzungen bekannt ist, ist ein solcher Schritt jedoch nicht ungewöhnlich. Nordkorea hat schon in der Vergangenheit Menschen davon abgehalten, die gleichen Namen wie die Führer des Landes und deren unmittelbare Familie zu verwenden. So wurde die Bevölkerung laut "Focus" bereits 2014 dazu aufgefordert, nicht den Namen von Kim Jong-un zu verwenden. Und auch schon der Großvater des Diktators, Kim Il-sung, der 1948 die kommunistische Diktatur gründete, sollte keine Namensvettern im eigenen Land haben.

Ju-ae wurde im November das erste Mal in der Öffentlichkeit gezeigt. Vermutlich ist sie zehn Jahre alt und könnte von Kim Jong-un bereits als Nachfolgerin auserkoren sein. Dass sie regelmäßig in der Öffentlichkeit auftritt, weist darauf hin.

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