t-online - Nachrichten für Deutschland
Such IconE-Mail IconMenü Icon

Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
Such Icon
HomePanoramaBuntes

Kalifornien: AIDS-Denkmal in Anus-Form


Aids-Statue sieht aus wie ein Poloch


Aktualisiert am 23.09.2023Lesedauer: 2 Min.
Nachrichten
Wir sind t-online

Mehr als 150 Journalistinnen und Journalisten berichten rund um die Uhr für Sie über das Geschehen in Deutschland und der Welt.

Die Aids-Statue: Vorne Donut, hinten Hintern. (Quelle: twitter.com/KESQ)Vergrößern des Bildes
Die Aids-Statue: Vorne Donut, hinten Hintern. (Quelle: twitter.com/KESQ)

In Palm Springs (Kalifornien) sorgt eine geplante Aids-Statue derzeit für Spott und Hohn. Scheinbar fiel bis jetzt niemandem auf, dass sie wie ein Anus aussieht.

In Kalifornien findet man so manch kurioses Kunstwerk, doch eine geplante Skulptur in der Wüstenstadt Palm Springs könnte kontroverser kaum sein. Sie soll als Denkmal für jene dienen, die an Aids erkrankten oder sogar ihr Leben verloren. Viele assoziieren mit den Entwürfen aber etwas ganz anderes: Anwohner der Stadt beklagen, die Statue sehe aus wie ein Anus. Das berichtet das US-Onlinemagazin "LGBTQ Nation".

Die knapp drei Meter große Statue aus Kalkstein soll in einem Park in der Innenstadt errichtet werden und wurde vom Bildhauer Phillip K. Smith III entworfen. Sie ist kreisrund, verfügt über mittig zulaufende Einkerbungen und hat ein Loch im Zentrum. Hierdurch wolle Smith "eine Verbindung, ein Gefühl der Hoffnung, einen Blick über das hinaus, was direkt vor einem liegt" kreieren. Zudem solle das Design auf die vielfältigen Auswirkungen der Aids-Erkrankung aufmerksam machen, berichtet "News Channel 3".

Kritik in sozialen Medien

Der Künstler machte sich in der Vergangenheit durch seine futuristischen Werke und abstrakten Installationen einen Namen. Dieses Projekt erntet allerdings weitaus weniger Begeisterung. Ein Bewohner von Palm Springs kritisierte im Gespräch mit dem Fernsehsender "News Channel 3": "Das geplante Denkmal sieht aus wie eine grafische Darstellung des Hinterns eines Menschen." Auch in den sozialen Medien herrschte eine hitzige Debatte. Ein Nutzer auf X, vormals Twitter, schrieb: "Das Aids-Denkmal sieht aus wie ein Arschloch."

Empfohlener externer Inhalt
Twitter
Twitter

Wir benötigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie können diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Das zuständige Komitee zur Planung der Statue reagierte nun auf die negative Resonanz auf den Entwürfen und richtete sich mit einem Brief an die echauffierten Bürger. "Ein überarbeiteter Entwurf" sei in Arbeit und solle noch in diesem Jahr vorgestellt werden. Das fertige Denkmal soll zudem über HIV-Prävention, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten aufklären.

Vor zwei Jahren löste ganz in der Nähe eine andere Statue eine heftige Kontroverse aus. Das knapp acht Meter hohe Monument zeigt Marilyn Monroe, deren weißes Kleid hochfliegt. Damit soll die Statue eine Hommage an ihre ikonische Pose aus dem Film "Das verflixte 7. Jahr" von 1955 sein. Kritische Stimmen fanden jedoch, dass die Skulptur frauenfeindlich und ausbeuterisch sei, da man ihre Unterhose sieht.

Verwendete Quellen
  • kesq.com: "AIDS memorial sculpture sparks debate in Palm Springs" (Englisch)
  • lgbtqnation.com: "Palm Springs residents complain about proposed AIDS memorial "anus" statue" (Englisch)
  • x.com: Profil von @KESQ
  • x.com: Profil von @BrandonDonkey2
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

t-online - Nachrichten für Deutschland


TelekomCo2 Neutrale Website