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Rattenplage in Australien: Fischerort in Aufruhr – überall tote Nager


Rattenplage versetzt Fischerort in Aufruhr

Von t-online, aj

Aktualisiert am 23.11.2023Lesedauer: 2 Min.
imago 91752321Vergrößern des BildesEine kitzfüßige Mosaikschwanzratte im Norden von Queensland: Auch bei der derzeitigen Rattenplage in der Region soll es sich um ein einheimisches Nagetier handeln. (Quelle: imago)
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Ein Fischerort in Australien wird von einer Rattenplage heimgesucht. Einheimische berichten von einem unkontrollierbaren Anstieg der Nagerpopulation.

Die Bewohner eines Fischerortes in Australien sind entsetzt über eine Rattenplage, die die Strände mit sterbenden und verwesenden Nagern verseucht und einen üblen Geruch hinterlässt.

Einheimische in Karumba im Norden des Bundesstaates Queensland erzählten dem australischen Nachrichtensender ABC, dass die Ratten vor ein paar Wochen aufgetaucht seien und ihre Zahl seitdem stark zugenommen habe.

"Sie geraten wirklich außer Kontrolle", sagte ein Berufsfischer aus Karumba zu ABC North Queensland. "Am Flussbett herrscht ein Gestank. Letzte Nacht, im Mondlicht, war der Fluss voller Rattenkörper."

"Millionen und Abermillionen Ratten auf der Straße"

Ein Anwohner der Region kommentierte in den sozialen Medien, dass er auf einer Straße "Millionen und Abermillionen Ratten" gesichtet habe. "Jede tote Ratte auf der Straße wurde von weiteren drei oder vier Ratten gefressen".

Bilder und Videos auf Facebook zeigen Tausende von Kadavern übereinandlerliegend an Stränden, Rampen und Fußwegen am Wasser. In einem Clip sieht man Hunderte Tiere, die mit der Flut ein- und ausströmen.

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Ideale Brutbedingungen

Queensland kämpft seit Monaten mit einer Ratten- und Mäuseplage aufgrund der Regenzeit und einer reichen Ernte, was ideale Brutbedingungen schafft. Ganz neu ist das Problem für die Australier nicht: Erst in den Jahren 2020 und 2021 hatte es im Bundesstaat New South Wales eine verheerende Mäuseplage gegeben.

Es wird angenommen, dass es sich bei den Ratten in Queensland um eine einheimische Art handelt. Ökologieprofessor Mathew Crowther sagte der Nachrichtenseite "Yahoo News Australia", dass man nicht viel tun könne, außer der Natur ihren Lauf zu lassen. Die Nager erreichten unter den richtigen Bedingungen oft hohe Populationszahlen; diese würden dann aber wieder zusammenbrechen, wenn sie ihre Nahrungsquellen erschöpft hätten.

Angesichts ihrer schieren Anzahl suchten die verzweifelten Nagetiere wahrscheinlich nach mehr Nahrung. Sie sprangen ins Wasser, um weitere Gebiete und Sandinseln zu erreichen, erklärte Crowther. Dann fehlte den Tieren jedoch die Energie, um zurückzuschwimmen und sie starben, bevor sie wieder an Land gespült wurden.

Verwendete Quellen
  • news.com.au: "Karumba, Queensland: Australian fishing town ‘comes alive’ with rats" (englisch)
  • au.news.yahoo.com: "Rats horrify Aussie fishing town as it 'comes alive' with rodents" (englisch)
  • abc.net.au: "Rat plague spreads to Queensland's Gulf as residents battle rodents at Karumba" (englisch)
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