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So will Tesla-Chef Elon Musk den Mars erobern

Weltraum-Pläne von Elon Musk  

So will der Tesla-Chef den Mars erobern

16.06.2017, 13:56 Uhr | dru, dpa

So will Tesla-Chef Elon Musk den Mars erobern. So könnte das Weltraumzentrum aussehen, von dem aus die Flüge zum Mars starten. (Quelle: dpa/SpaceX)

So könnte das Weltraumzentrum aussehen, von dem aus die Flüge zum Mars starten. (Quelle: SpaceX/dpa)

Raumschiffe, die im Weltraum betankt werden. Kolonien, in denen einmal mehr als eine Million Menschen leben. Die Besiedlung des Mars ist ein Menschheitstraum. Der Tesla-Gründer und Milliardär Elon Musk hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Zukunftsvision in die Tat umzusetzen. Jeder kann seine Pläne im Netz lesen.

In einem Beitrag für die Zeitschrift „New Space“ schreibt Musk, die Erde werde möglicherweise irgendwann nicht mehr bewohnbar sein, bis dahin solle es Alternativen geben. "Die Menschheit sollte eine multi-planetare Spezies werden."

Musk hat bei der Reise zum Mars vor allem die Kosten im Blick, die derzeit noch viel zu hoch seien. Aktuell würde ein Flugticket zum Roten Planeten rund zehn Milliarden Dollar pro Passagier kosten – ein "unverschämter Preis", wie der Tesla-Chef meint. Sein Ziel: die Kosten auf rund 200.000 Dollar drücken, den Durchschnittspreis eines Einfamilienhauses. Das sei die Voraussetzung zum Aufbau einer "sich selbst tragenden Zivilisation".

Wie der Visinonär Musk das schaffen will: mit Raumschiffen, die wiederverwendbar sind und im Orbit beladen und betankt werden können. Mit einer Treibstoffproduktion direkt auf dem Mars, damit die Raumschiffe auch wieder zur Erde zurückfliegen können. Musk denkt an Methan als Raketentreibstoff, denn davon gibt es reichlich auf dem Mars.

Raumschiffe für über 100 Passagiere

Zunächst will SpaceX ein unbemanntes Raumschiff zum Mars schicken. Für die eigentliche Kolonisierung sollen riesige, über 100 Meter lange Raketen gebaut werden, die mindestens 100 Menschen und große Mengen Material transportieren können. Für sie entwickelt Musks Weltraumfirma SpaceX das Triebwerk "Raptor", das im vergangenen Jahr erstmals in Betrieb genommen wurde. Es soll drei Meganewton Schub bringen – und mit flüssigem Methan betrieben werden.

Die Illustration zeigt ein SpaceX-Raumschiff beim Anflug zum Mars. (Quelle: dpa/SpaceX)Die Illustration zeigt ein SpaceX-Raumschiff beim Anflug zum Mars. (Quelle: SpaceX/dpa)

Ein Flug zum Mars soll etwa 80 Tage dauern. Um die lange Reisedauer so kurzweilig wie möglich zu machen, soll es an Bord Kinoscreens und ein Restaurant geben.

Schon ab 2023 sollen nach den Plänen Musks die ersten Menschen zum Roten Planeten reisen. In absehbarer Zukunft könnten rund eine Million Menschen auf dem Mars leben. Der Mars biete sich zur Kolonisierung an, weil es dort Sonnenlicht und eine Atmosphäre gebe. Die Tageslänge sei vergleichbar mit der auf der Erde und es sei möglich, Pflanzen zu züchten.

Der Traum vom Mars

Elon Musk ist nicht der erste Prominente mit hochfliegenden Raumfahrt-Plänen. Der britische Astrophysiker Stephen Hawking und der russische Milliardär Juri Milner hatten im April 2016 angekündigt, mit einer spektakulären Mission weiter ins All vorstoßen zu wollen als je zuvor geschehen. Sie planen, Tausende winzige Raumschiffe zum Sternensystem Alpha Centauri zu schicken.

Dort soll unter anderem nach möglichem außerirdischen Leben geforscht werden, aber nicht nur: "Die Erde ist ein wundervoller Ort, aber das könnte nicht immer so bleiben", sagte Hawking. Früher oder später müsse man nach den Sternen schauen.

Ein Raptor-Triebwerk im Test. (Quelle: dpa/SpaceX)Ein Raptor-Triebwerk im Test. (Quelle: SpaceX/dpa)

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