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„Grumpy Cat“ bekommt 700.000 Dollar Schadensersatz – für Vertragsbruch

Entschädigung für Vertragsbruch  

„Grumpy Cat“ gewinnt vor Gericht und bekommt 700.000 Dollar Schadensersatz

 (Quelle: Autor)

Von Tibor Martini

25.01.2018, 20:49 Uhr
„Grumpy Cat“ bekommt 700.000 Dollar Schadensersatz – für Vertragsbruch. Sirius At Super Bowl Day 1 (Quelle: Getty Images/Cindy Ord)

Grumpy Cat beim Super Bowl: Die Besitzer können sich auch weiterhin über Werbeeinnahmen freuen. (Quelle: Cindy Ord/Getty Images)

Das Katzengesicht von Grumpy Cat ist weltberühmt – jetzt bringt die grummelige Katze ihren Besitzern ordentlich Schotter aufs Konto.

Griesgrämig, berühmt und reich – die Rede ist nicht etwa von Ebeneezer Scrooge oder Dagobert Duck, sondern von „Grumpy Cat“, der Meme-gewordenen Katze mit dem stets verdrießlichen Gesichtsausdruck.

Als das Tier 2012 erstmals die Bühnen des Internets betrat, wurde sie schnell für ihre vermeintlich üble Laune berühmt. Und diese Bekanntheit zahlt sich jetzt auch für ihre Besitzer aus.

Internet Phenomenon Grumpy Cat Brings Her Iconic "No Face" to Madame Tussauds Washington, DC for a Meet-and-Greet with Fans (Quelle: Getty Images/Larry French)Nur eine von beiden ist echt: Grumpy Cat (r.) und ihr Double im Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds. (Quelle: Larry French/Getty Images)

Nur ein Jahr, nachdem das Foto der Katze erstmals auf der Internet-Plattform reddit hochgeladen wurde, schloss ihr Besitzer einen 150.000-Dollar-Werbevertrag mit dem US-amerikanischen Kaffee-Unternehmen „Grenade Beverage“ ab.

Der Getränkehersteller verkaufte dafür reihenweise Kaffeespezialitäten unter der Marke „Grumppuccino“ – mehr war ihm laut Vertrag nicht erlaubt.

Anscheinend floss der „Grumppuccino“ unter Katzenfans in Strömen. Auch der Fabrikant schien auf den Geschmack gekommen – jedenfalls beschloss „Grenade Beverage“, auch T-Shirts und geröstete Kaffeebohnen unter der Marke anzubieten. Bezahlen wollte er dafür aber nicht – schließlich wäre die Marke im Internet und im Fernsehen vom eigentlichen Markeninhaber „Grumpy Cat Limited“ kaum genutzt worden.

Das wiederum schmeckte dem Herrchen nicht: Kein Geld, keine Katze – oder Schadensersatz, so seine Forderung. Weil sich Katzenfirma und Katzenkaffeeverkäufer partout nicht einigen konnten, ging der Fall schließlich 2015 vor Gericht – und das entschied jetzt für die Besitzer. Insgesamt muss „Grenade Beverage“ jetzt 710.001 Dollar (aktuell ca. 570.000 Euro) zahlen – 710.000 Dollar für die Markenrechte und 1 Dollar für den Vertragsbruch.

Quellen und weiterführende Informationen:

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