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Richter in Belästigungsprozess lässt Penis vermessen

Beweisstück  

Richter lässt in Belästigungsprozess Penis vermessen

22.05.2018, 12:14 Uhr | AFP

Richter in Belästigungsprozess lässt Penis vermessen. Gerichtsverhandlung: Ein Mann soll eine Frau sexuell belästigt haben. Sein Penis soll nun als Beweisstück dienen. (Symbolbild) (Quelle: dpa)

Gerichtsverhandlung: Ein Mann soll eine Frau sexuell belästigt haben. Sein Penis soll nun als Beweisstück dienen. (Symbolbild) (Quelle: dpa)

In Neuseeland hat ein Richter die Messung der Penislänge eines Angeklagten verordnet. Eine Frau hatte ihn beschuldigt, sein Glied an ihr gerieben zu haben. 

Delikater Einsatz im Dienste der Wahrheitsfindung: In einem Prozess um sexuelle Belästigung in Neuseeland hat ein Richter das Geschlechtsteil des Angeklagten quasi als Beweisstück vermessen lassen. Stadtrat David Scott aus Kapiti nahe Wellington wird von einer Stadtratsangestellten vorgeworfen, am Rande eines Empfangs seinen Penis an ihr gerieben zu haben. Laut der Website stuff.co.nz gab die Frau an, das Objekt, das sie an ihrem Hinterteil gespürt habe, sei etwa zehn bis zwölf Zentimeter lang gewesen.

Mögliche Verwechslung mit Portemonnaie

In einem höchst ungewöhnlichen Schritt entschied Richter Peter Hobbs daraufhin am Dienstag, Scotts bestes Stück in einer Arrestzelle des Gerichtes von einem Arzt mit einem simplen Holzlineal vermessen zu lassen. Das Ergebnis der Messung dürfe allerdings nicht veröffentlicht werden, berichtete Radio New Zealand.

Scotts Anwalt argumentierte, vermutlich habe ein in Scotts Hose steckendes Portemonnaie im Vorbeigehen die Klägerin gestreift. Die Frau ist sich dagegen sicher, dass es sich bei dem Gegenstand an ihrem Hintern weder um eine Geldbörse, ein Handy noch um eine Insulinspritze gehandelt habe, sondern ganz klar um ein männliches Geschlechtsteil.

Verwendete Quellen:
  • AFP

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