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Berlin Hermannstraße: Schräge Musik soll Trinker von Bahnhof vertreiben

Pilotprojekt in Berlin  

Schräge Musik soll Trinker von Bahnhof vertreiben

20.08.2018, 08:52 Uhr | t-online.de, so

Berlin Hermannstraße: Schräge Musik soll Trinker von Bahnhof vertreiben. Eingang zum U-Bahnhof Hermannstraße in Berlin Neukölln: Der U- und S-Bahnhof gilt als krimineller Brennpunkt. (Quelle: Olaf Wagner)

Eingang zum U-Bahnhof Hermannstraße in Berlin Neukölln: Der U- und S-Bahnhof gilt als krimineller Brennpunkt. (Quelle: Olaf Wagner)

Die Berliner S-Bahn will durch atonale Musik unerwünschte Gäste aus dem Bahnhofsbereich Hermannstraße verscheuchen. Das Pilotprojekt soll im September starten. 

Schräge Maßnahme mit schräger Musik: Um Trinker und Drogenabhängige vom Bahnhof zu vertreiben, will die Berliner S-Bahn GmbH ein ungewöhnliches Mittel einsetzen. Am Bahnhof Hermannstraße sollen ab September besondere Töne die unerwünschten Gäste aus den Eingangsbereichen verscheuchen. 

„Als Pilotprojekt werden wir ab September diese Bereiche mit sogenannter atonaler Musik beschallen“, sagt Bahnsprecher Burkhart Ahlert. Musik, die fern von üblichen Tönen und Melodien ist, soll die Menschen zum Flüchten animieren. „Genau das wollen wir bei dieser Klientel erreichen, damit der Bahnhof wieder für Fahrgäste attraktiver wird“, so Ahlert.

Ähnliche Maßnahme scheiterte

Eine ähnliche Maßnahme gab es schon mal in Berlin. Allerdings mit klassischer Musik. Der Test wurde aber eingestellt, da sich Fahrgäste gestört fühlten. 

Der Bahnhof Hermannstraße im Stadtteil Neukölln gilt seit Jahren als krimineller Brennpunkt der Hauptstadt. Jährlich werden dort 3.000 Straftaten begangen. Trinker sorgen für eine Vermüllung des hoch frequentierten Bahnhofs und stören Fahrgäste. Bundesweit bekannt wurde der Bahnhof 2016, als eine junge Frau die Treppen heruntergetreten wurde. 

Verwendete Quellen:


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