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Ausgebüxter Adler aus Remscheid in Ungarn entdeckt

Flug über 1.000 Kilometer  

Ausgebüxter Adler aus Remscheid in Ungarn entdeckt

01.05.2021, 17:19 Uhr | dpa

Ausgebüxter Adler aus Remscheid in Ungarn entdeckt. Riesenseeadler Grobi mit Falknerin Carola Schossow: Offenbar erlaubten günstige Winde den weiten Flug bis nach Ungarn. (Quelle: dpa/Tanja Brandt/Falknerei Bergisch Land)

Riesenseeadler Grobi mit Falknerin Carola Schossow: Offenbar erlaubten günstige Winde den weiten Flug bis nach Ungarn. (Quelle: Tanja Brandt/Falknerei Bergisch Land/dpa)

Vor rund drei Wochen war Riesenseeadler Grobi aus einer Falknerei im Bergischen Land ausgebüxt. Nun haben ihn Ranger wiederentdeckt: Rund 1.000 Kilometer von seiner Heimat entfernt.

Der entflogene Riesenseeadler Grobi aus Remscheid ist in einem Nationalpark in Ungarn, nahe der Grenze zu Österreich, wieder aufgetaucht. Das hat Falknerin Carola Schossow in Remscheid, wo der Adler seine Heimat hat, bestätigt. Zuvor hatte die "Rheinische Post" berichtet.

Die Falknerin, die den Vogel anhand von Fotos erkannt hat, zeigte sich überglücklich und besorgt zugleich. Sie sei sehr erleichtert, dass Grobi lebe und wohlauf sei. Doch könne sie derzeit aufgrund der Coronasituation noch nicht nach Ungarn reisen, um ihn nach Hause zu holen.

Dank günstiger Thermik bis nach Ungarn

Das majestätische Tier war am 12. April aus der Falknerei Bergisch Land entflogen und hatte offenbar seinen Sender, den es um ein Bein trug, abgebissen. Am Mittwoch war Grobi Berichten zufolge in Österreich gesehen worden, bevor Ranger ihn am Freitag im Nationalpark Örség in Ungarn, rund 1.000 Kilometer von Remscheid entfernt, entdeckten und Carola Schossow informierten.

Man habe den ausgehungerten Riesenseeadler zunächst mit einem Huhn gefüttert, berichtet die Falknerin. Nun hofft sie, dass er sich weiterhin zum Futterplatz locken lässt und dann auch "eingeholt" werden kann, wie es in der Fachsprache heißt.

Carola Schossow vermutet, dass der sechs Jahre alte Grobi die weite Strecke bis Ungarn zumeist im Gleitflug absolvieren konnte, weil die Thermik während der vergangenen Wochen günstig war. Ansonsten wäre die große Entfernung selbst für einen gut trainierten Adler sehr kräftezehrend gewesen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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