Sie sind hier: Home > Panorama > Buntes >

Lange verschollen: Aquarell von Kandinsky wieder aufgetaucht

Wert: 300.000 Euro  

Aquarell von Kandinsky taucht nach 70 Jahren wieder auf

14.05.2021, 15:10 Uhr | dpa

Lange verschollen: Aquarell von Kandinsky wieder aufgetaucht. Raum mit Werken von Wassily Kandinsky in München: Eines seiner Bilder ist nun nach 70 Jahren wieder gefunden worden. (Quelle: imago images/imagebroker)

Raum mit Werken von Wassily Kandinsky in München: Eines seiner Bilder ist nun nach 70 Jahren wieder gefunden worden. (Quelle: imagebroker/imago images)

Sensationsfund in der Kunstwelt: Ein Bild von Wassily Kandinsky wird zuletzt 1949 vom Maler selbst verkauft, dann verliert sich die Spur. Nun ist das wertvolle Aquarell wieder aufgetaucht.

Nach über 70 Jahren ist das Kunstwerk "Gebogene Spitzen" des russischen Malers Wassily Kandinsky wieder aufgetaucht. Experten konnten die Arbeit mit einem Schätzpreis von rund 300.000 Euro zweifelsfrei zuordnen, teilte das Münchner Kunst-Auktionshaus Ketterer Kunst am Freitag mit. Das Aquarell stamme aus dem Nachlass einer rheinländischen Privatsammlung und soll nun Mitte Juni in der bayerischen Landeshauptstadt versteigert werden.

"Gebogene Spitzen" von Wassily Kandinsky (Quelle: dpa/-/Ketterer Kunst GmbH und Co. KG)"Gebogene Spitzen" von Wassily Kandinsky (Quelle: -/Ketterer Kunst GmbH und Co. KG/dpa)

Das Bild zählt mit seinen strengen geometrischen Kompositionen nach Angaben des Auktionshauses zu den gefragtesten Papierarbeiten des Künstlers. "Zahlreiche Kandinsky-Forscher haben sich mit dieser Arbeit beschäftigt, doch über Jahrzehnte waren das genaue Aussehen und der Verbleib unbekannt", sagte Firmenchef Robert Ketterer.

Das Aquarell soll bereits zu Lebzeiten Kandinskys (1866-1944) ausgestellt gewesen sein – etwa in Berlin, Paris oder Stockholm. 1932 endete die Ausstellungshistorie, wie das Auktionshaus mitteilte. Später soll Kandinsky das Werk einem Kunsthändler gegeben haben, der es nach aktuellem Kenntnisstand der Experten 1949 verkaufte. Anschließend verlor sich die Spur des Kunstwerks.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal