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Langya-Henipavirus in China ausgebrochen: Schon 35 Fälle


Leberversagen möglich
Langya-Henipavirus in China ausgebrochen

Von t-online, wan

Aktualisiert am 10.08.2022Lesedauer: 1 Min.
Eine SpitzmausVergrößern des BildesSpitzmaus (Archivbild): In China überträgt die Mausart wohl ein neues Virus. (Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa/Archivbild/dpa)
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In China hat es einen Ausbruch des Langya-Henipavirus gegeben. Dutzende Menschen sind infiziert. Eine Infektion kann zu Organversagen führen.

In China sind mehrere Fälle von einer Infektion mit dem Langya-Henipavirus entdeckt worden, das von Tieren auf den Menschen übertragen wird. Die "Taipei Times" berichtet von einer Studie, die im "New England Journal of Medicine" veröffentlicht wurde. Demnach wurden 35 Menschen infiziert.

Die Fälle sind in den chinesischen Provinzen Shandong und Henan identifiziert worden. 26 der Betroffenen waren nur mit dem Langya-Virus infiziert, andere hatten auch andere Krankheiten. Die 26 Patienten entwickelten Symptome wie Fieber, Müdigkeit, Husten, Appetitlosigkeit, Muskel- und Kopfschmerzen sowie Übelkeit und Erbrechen.

Leberversagen bei 35 Prozent

Die Untersuchungen hätten aber auch eine Abnahme der weißen Blutkörperchen (bei 54 Prozent), eine niedrige Blutplättchenzahl (bei 35 Prozent), Leberversagen (bei 35 Prozent) und Nierenversagen (bei 8 Prozent) gezeigt.

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Der stellvertretende Generaldirektor der taiwanesischen Gesundheitsbehörde CDC, Chuang Jen-hsiang, sagte, dass laut der Studie keine Übertragung des Virus von Mensch zu Mensch gemeldet worden sei.

Testergebnisse von 25 Wildtierarten deuteten darauf hin, dass die Spitzmaus ein natürliches Reservoir des Langya-Henipavirus sein könnte, da das Virus bei 27 Prozent der Spitzmäuse gefunden worden sei, sagte er.

Chuang erklärte weiter, die 35 Patienten in China hätten keinen engen Kontakt miteinander gehabt, und die Kontaktverfolgung habe keine Virusübertragung auf enge Kontakte und Familie gezeigt.

Verwendete Quellen
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