In Südafrika Grundschüler nach Muffin-Verzehr im Vollrausch

43 Schüler in Südafrika sind nach dem Verzehr von Cannabis-Muffins high geworden. Drei Männer hatten sie vor der Schule verkauft.
Im südafrikanischen Pretoria sind Schüler Ende September nach dem Kauf von Muffins völlig stoned gewesen, hätten vor sich hingebrabbelt und teilweise auch Magenkrämpfe gehabt. Der Grund: Die Leckereien enthielten Cannabis, offenbar in größerer Menge.
Angeboten hatten die Küchlein drei Männer an einem Stand vor dem Schulgebäude – sogar mit einem Rabatt. Etwa 90 Schulkinder im Alter zwischen acht und elf Jahren sollen nach Medienberichten zugegriffen haben, als sie auf dem Weg in die Pulamadibogo Grundschule waren. Nach dem Verzehr klagten viele über Schwindel und Magenprobleme, einige hatten sogar Halluzinationen.
Anklage wegen versuchten Mordes
Mehrere Krankenwagen mussten gerufen werden, um die Kinder zu behandeln. Die eine Hälfte der Kinder kicherte herum, die andere erbrach sich, berichtete die britische "Metro". Der Großvater eines Jungen, Junior Matseba sagte: "Einige der Schüler blickten mit großen Augen aus dem Klassenzimmerfenster, andere schliefen tief und fest."
Die Polizei kam den Muffin-Verkäufern schnell auf die Spur und verhaftete sie. Das Trio muss sich nun wegen des versuchten Mordes an 43 Kindern verantworten, berichtet "Metro". Ende Oktober sollen sie vor einem Richter gehört werden.
- metro.co.uk: "Primary school children ‘trip out’ after eating ‘space muffins’ sold at the gates" (englisch)