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Italien: Horrende Wasserrechnung bringt Rentnerin auf Intensivstation


Horrende Wasserrechnung bringt Rentnerin auf Intensivstation

Von dpa, t-online
08.12.2023Lesedauer: 2 Min.
Intensivstation in Duisburg (Archivbild): AuchVergrößern des BildesIntensivstation in Duisburg (Symbolbild): Eine italienische Rentnerin liegt wegen des Schocks durch eine horrende Wasserrechnung im Krankenhaus. (Quelle: Christoph Reichwein (CREI) via www.imago-images.de)
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Ein italienischer Wasserversorger stellt einer Rentnerin eine horrende Rechnung – und bucht die Hälfte direkt vom Konto ab. Der Schock darüber bringt die Frau auf die Intensivstation.

Eine völlig übertriebene Wasserrechnung hat eine 88 Jahre alte Italienerin auf die Intensivstation gebracht. Die alte und wohl bereits körperlich beeinträchtigte Frau aus der Gemeinde Camporosso an der italienischen Riviera bekam von ihrem Wasserversorger Iren eine Rechnung über 15.339 Euro zugeschickt, wie die lokale Tageszeitung "Il Secolo XIX" am Donnerstagabend berichtete.

Die Hälfte des Geldes wurde von ihrer Bank bereits überwiesen, weil sie eine Einzugsermächtigung erteilt hatte. Dies versetzte die 88-Jährige so sehr in Aufregung, dass sie nun im Krankenhaus von Sanremo auf der Intensivstation liegt.

"Diese Geschichte darf sich nicht wiederholen"

"Was für Iren vielleicht nur ein kleiner Fehler war, könnte meiner Schwester heute das Leben kosten", sagte der Bruder der Seniorin der Zeitung. "Bevor man einer behinderten Rentnerin eine solche Rechnung schickt, hätte man den Zähler von einem anderen Techniker erneut überprüfen lassen können", erklärte einer ihrer Söhne. Nun erwägt die Familie, einen Anwalt hinzuzuziehen: "Wir werden diskutieren, was zu tun ist, um zu entscheiden, was zu tun ist. Diese Geschichte darf sich nicht wiederholen."

Eigentlich hätte die Rentnerin für den Zeitraum von August bis Oktober nur 65 Euro zahlen müssen. Vermutet wird, dass der Irrtum auf einen fehlerhaften Zähler oder einen Fehler bei der Ablesung zurückzuführen ist. Der Wasserversorger Iren entschuldigte sich bereits bei der Familie. "Es tut uns sehr leid, was der Dame passiert ist", heißt es in einem Schreiben. "Sollte sich herausstellen, dass der Irrtum auf Iren zurückzuführen ist, muss sie überhaupt nichts zahlen." Auf jeden Fall soll sie den zu viel gezahlten Betrag zurückbekommen.

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