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Schneesturm stürzt US-Ostküste in Wetterchaos

Aktualisiert am 27.07.2021Lesedauer: 3 Min.
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Schnee, Frost und Stürme haben das öffentliche Leben an der Ostküste der USA praktisch zum Erliegen gebracht. Auf New Yorks drei großen Flughäfen geht seit Sonntagabend (Ortszeit) wegen eines Schneesturms nichts mehr. Starts und Landungen vom John-F.-Kennedy International Airport, von LaGuardia und von Newark Liberty Airport in New Jersey seien eingestellt, sagte die Sprecherin der zuständigen Behörde, Sara Joren, nach Angaben des US-Nachrichtensenders CNN.

Der US-Zivilluftfahrtbehörde zufolge sollten die Flughäfen bis 16 Uhr Ortszeit (22 Uhr MEZ) geschlossen bleiben. Der heftige Schneesturm hatte auch den Betrieb an weiteren Flughäfen im Nordosten der USA eingeschränkt. Die Flughäfen in Boston und Philadelphia wurden derweil wieder geöffnet. Auch der Flughafen von Baltimore war geöffnet, aber die Fluggesellschaft Southwest strich dort alle Flüge.

Die Bundesstaaten North Carolina, Virginia, Maryland und New Jersey riefen wegen der Schneemassen den Notstand aus, schrieb die "New York Times". New York, Boston und Philadelphia gaben Schneealarm. Überlandbusse und Bahnen fuhren nicht. Am Sonntag waren an den drei New Yorker Flughäfen bereits mehr als 1400 Flüge ausgefallen. Indessen funktionierte der Bahnverkehr an der Ostküste nach Angaben der Betreibergesellschaft Amtrak wieder, allerdings mit eingeschränktem Betrieb. Die Strecke zwischen New York und Boston war aufgrund des Schneesturms von Sonntagnachmittag an 13 Stunden lang gesperrt.

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Tausende Haushalte ohne Strom

Im Laufe des Tages wurden in einigen Gebieten bis zu 50 Zentimeter Schnee erwartet. Zusammen mit Windböen von bis zu 80 Kilometer pro Stunde wurde auch mit massiven Schneeverwehungen gerechnet. Der heftige Wind führte auch zu Stromausfällen. So waren in Massachusetts und Rhode Island nach Angaben der Versorger rund 30.000 Haushalte von der Versorgung abgeschnitten.

Viele Pendler schienen den Aufforderungen der Behörden zu folgen, nicht mit dem Auto zu fahren. So waren in der Umgebung von Boston praktisch keine Fahrzeuge auf den Autobahnen zu sehen.

Unwetterwarnungper SMS direkt auf das Handy

Räumfahrzeuge stehen schon bereit

New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg warnte vor dem Schneesturm: "Unglücklicherweise liegt unsere Stadt direkt auf seinem Weg", sagte Bloomberg. Die Schneesturmwarnung gilt bis Montag 18 Uhr. Im Stadtbereich von New York könne mit bis zu 45 Zentimeter Schnee gerechnet werden, sagten Meteorologen voraus. An den großen Straßen der Stadt standen schon Stunden vor der ersten Flocke Räumfahrzeuge mit Schneeketten und Planierschild bereit.

Der Schneesturm traf die Amerikaner im beginnenden Rückreiseverkehr der Weihnachtsferien. Zwischen New York und Washington hingen Menschen fest, weil die beliebten Überlandbusse nicht fuhren. Auch die Eisenbahn verkehrte nicht. In vielen Gebieten wurden die Kommunalmitarbeiter aus dem Weihnachtsurlaub beordert, um das Wetterchaos zu bekämpfen.

"Wir raten zu extremer Vorsicht"

Die Wetterfront ist die selbe, die vor einer Woche für Regenstürme und Schlammlawinen in Kalifornien gesorgt hatte. Dann brachte sie den Südstaaten die erste weiße Weihnacht seit einem Jahrhundert, bevor sie jetzt den Norden der Ostküste ausbremste.

"Wir raten zu extremer Vorsicht bei der Reise", sagte der Gouverneur von Virginia, Bob McDonnell, dem Weather Channel. "Versuchen Sie, sicher nach Hause zu kommen, und wenn sie nicht reisen müssen, dann lassen Sie es besser bleiben", riet er den Bürgern. Bereits am späten Heiligabend war aus dem Mittleren Westen ein Schneetief Richtung Süden gezogen.

Erstmals weiße Weihnacht in South Carolina und Georgia

In Columbia in South Carolina gab es den ersten nennenswerten Schnee seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1887. In Atlanta im Staat Georgia lagen zwar nur 2,5 Zentimeter, es war aber die erste weiße Weihnacht seit den 1880er Jahren.

Quellen: dpa, dapd, afp

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