Sie sind hier: Home > Panorama >

Kolumbien: Mindestens neun Tote nach Unglück auf Touristen-Boot

Mindestens neun Tote  

Touristenschiff in Kolumbien gesunken

26.06.2017, 12:12 Uhr | AP, rok

Kolumbien: Mindestens neun Tote nach Unglück auf Touristen-Boot. Soldaten und Rettungskräfte suchen nach dem Unglück in Kolumbien nach Überlebenden. (Quelle: dpa)

Soldaten und Rettungskräfte suchen nach dem Unglück in Kolumbien nach Überlebenden. (Quelle: dpa)

Auf einem beliebten Ausflugs-See in Kolumbien sinkt ein mehrstöckiges Boot mit rund 170 Passagieren an Bord. Mindestens neun Menschen sterben bei dem Unglück, Dutzende werden vermisst.

Mindestens neun Menschen sind in Kolumbien bei einem Schiffsunglück ums Leben gekommen. Nach Angaben der Leiterin des Katastrophenschutzes des Verwaltungsbereichs von Antioquia wurden zudem 28 Menschen vermisst, nachdem ein mehrstöckiges Ausflugsschiff am Sonntag auf dem Guatapé Stausee in der Nähe von Medellín gesunken war. 99 Menschen seien von Bord gerettet worden, sagte Margarita Moncada. 40 weitere seien aus eigener Kraft an das Ufer geschwommen. Es sollen rund 170 Passagiere an Bord gewesen sein.

Die kolumbianische Luftwaffe war mit Helikoptern im Einsatz. Der Bürgermeister von Medellín sagte, Feuerwehrleute, Taucher und Krankenwagen seien auf dem Weg zum Unglücksort. Er rief die Bevölkerung auf, deshalb die Straßen zum Stausee frei zu halten. "Das wichtigste ist nun, Leben zu retten", sagte Federico Gutiérrez. Der Grund für den Untergang des Schiffes war zunächst unklar.

Augenzeugen sagten, dass das Boot überladen schien und die Passagiere keine Schwimmwesten trugen. Die Behörden gaben zunächst nicht bekannt, wie viele Menschen sich offiziell an Bord des Schiffes befanden.

Der erste und zweite Stock des Bootes sei sofort unter Wasser gestanden, sagte eine Augenzeugin einem lokalen TV-Sender. "Das Schiff sank und alles, was wir tun konnten, war nach Hilfe zu rufen."

Auf Videos, die in den sozialen Medien verbreitet wurden, war zu sehen, wie das Boot mit dem Namen "El Almirante" untergeht, während andere Schiffe zur Hilfe eilen. Die Passagiere flüchteten sich teilweise auf das Dach des Bootes. Daniel Giraldo, ein Restaurant-Besitzer aus Guatapé, sagte, er sei zur Bucht gelaufen, nachdem er Krankenwagen gehört habe und habe das Schiff gesehen. Es sei in nur wenigen Minuten komplett untergegangen, sagte Giraldo.

Der Speichersee um den allein stehenden Felsen El Peñól ist ein beliebtes Ausflugsziel, das etwa eine Stunde Fahrt von Medellín entfernt liegt. Wegen eines langen Wochenendes war der See am Sonntag besonders gut besucht.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Highspeed mit Hightech: mit MagentaZuhause surfen!
zur Telekom
myToysbonprix.deOTTOUlla PopkenHappy SizeLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal