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Französische Alpen: Lawine reißt vier Ski-Wanderer in den Tod

Drama nördlich von Nizza  

Lawine reißt vier Ski-Wanderer in den Tod

02.03.2018, 19:35 Uhr | dpa

Französische Alpen: Lawine reißt vier Ski-Wanderer in den Tod. Das Roya-Tal, zwischen Mittelmeer und den Alpen gelegen: hier ereignete sich ein Lawinenunglück, bei dem vier Menschen starben. (Quelle: Reuters/Eric Gaillard)

Das Roya-Tal, zwischen Mittelmeer und den Alpen gelegen: hier ereignete sich ein Lawinenunglück, bei dem vier Menschen starben. (Quelle: Eric Gaillard/Reuters)

Bei einem Lawinenunglück in Frankreich sind mindestens vier Menschen getötet worden. Das Drama in den Bergen nördlich von Nizza ist das schlimmste französische Lawinenunglück dieses Winters.

Neben den vier Toten wurden zwei weitere Menschen nach dem Unfall in der Gegend lebend gefunden, berichtete die Unterpräfektin des Départements Alpes-Maritimes, Gwenaëlle Chapuis, dem Nachrichtensender BFMTV. Die Opfer waren Medienberichten zufolge Skiwanderer aus Frankreich. In der Region herrschte ein erhöhtes Lawinenrisiko.

Die Gruppe mit fünf Menschen und einem Hochgebirgsführer war am Freitag von Entraunes aus aufgebrochen, wie die Zeitung "Nice-Matin" auf ihrer Internetseite berichtete. Das Unglück ereignete sich in der Gegend des Passes Col de la Cayolle außerhalb der Ski-Gebiete. Entraunes liegt nordwestlich von Nizza hoch in den Bergen.

Behörden warnen seit Tagen vor Lawinenrisiko

Schon seit mehreren Tagen gebe es in der Region ein erhöhtes Lawinenrisiko, denn es habe geschneit und der Wind sei stark, berichtete BFMTV. Auf einer bis zum Wert fünf reichenden Risiko-Skala sei der Wert vier erreicht. Premierminister Édouard Philippe sagte am Rande eines Besuchs in Nizza, die Rettungskräfte hätten seine völlige Unterstützung.

Chapuis kündigte eine Justizuntersuchung des Unglücks an, um die genauen Umstände und Verantwortlichkeiten zu klären. Die Rettungsarbeiten, bei denen auch zwei Hubschrauber eingesetzt wurden, seien beendet worden. Die Spitzenbeamtin rief angesichts der Lawinengefahr zu größter Vorsicht auf.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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