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Zweites Kind hirntot: Inhaftierte Deutsche tötet ihr Kind in römischem Gefängnis

Zweites Kind ringt ums Leben  

Inhaftierte Deutsche tötet ihr Kind in römischem Gefängnis

19.09.2018, 22:01 Uhr | dpa

Zweites Kind hirntot: Inhaftierte Deutsche tötet ihr Kind in römischem Gefängnis. Das zweite Kind wurde in das vatikanische Krankenhaus Bambino Gesu in Rom eingeliefert.

Das zweite Kind wurde in das vatikanische Krankenhaus Bambino Gesu in Rom eingeliefert. Foto: Andrew Medichini/AP. (Quelle: dpa)

Rom (dpa) - Das zweite Kind einer Deutschen, die in einem römischen Gefängnis eines ihrer Kinder getötet hat, ist für hirntot erklärt worden. Es werde nun geprüft, ob dem Jungen Organe für eine Spende entnommen werden könnten, teilte das Kinderkrankenhaus Bambino Gesù in Rom mit.

Die Deutsche georgischer Herkunft hatte tags zuvor ihre beiden Kinder im Gefängnis Rebibbia eine Treppe hinuntergestoßen. Das wenige Monate alte Mädchen starb sofort, der Junge kam zunächst ins Krankenhaus. Die Mutter, geboren 1985, saß wegen Drogendelikten in Haft und soll psychische Probleme gehabt haben. Auch die Kinder waren in dem Gefängnis untergebracht. Der Sohn soll nicht mal zwei Jahre alt sein.

Die Frau sei wie ihre Kinder in München geboren, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa. Die Staatsanwaltschaft in Rom suchte demnach nach dem Vater der Kinder, der aus Nigeria stamme. Die römische Zeitung "Il Messaggero" berichtete, dass die Frau im August gefasst wurde, als sie auf dem Weg nach München gewesen sei.

Italiens Justizminister Alfonso Bonafede suspendierte nach dem Fall unter anderem die Direktorin der Frauensektion des Gefängnisses. Diskutiert wurde vor allem, ob Kinder wirklich mit ihren Müttern im Gefängnis untergebracht werden müssen. Auch in Deutschland gibt es Einrichtungen für Mütter mit Kindern in Haft.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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