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Wetter in Deutschland: Nach Hitze – Jetzt folgt ein Unwetter nach dem anderen

Wetter in Deutschland  

Starkregen, Hagel und Gewitter: So ungemütlich wird die neue Woche

Von Rebekka Wiese, Daniel Schreckenberg

30.07.2019, 16:14 Uhr
 (Quelle: Dirk Sattler/imago images)
Wetter: Es wird ungemütlich in Deutschland

Gewitter, Starkregen, Hagel – nach der Dauersonne des Wochenendes wird es ungemütlich in Deutschland. Warm bleibt es trotzdem, auch Waldbrände drohen weiterhin. (Quelle: t-online.de)

Blitze über Berlin: Nach der Dauersonne der vergangenen Woche wird es mit Unwettern und Hagel etwas ungemütlicher in Deutschland. (Quelle: t-online.de)


Es bleibt heiß – mit dem Dauersonnenschein ist es allerdings vorbei: Die Rekordhitze wird nun endgültig von Gewitter-Wetter abgelöst. In ganz Deutschland könnte es blitzen und donnern.

Das Wochenende war schon in vielen Regionen von Unwettern geprägt, zum Start in die neue Woche donnert es fast deutschlandweit. Zwar bleiben uns die hohen Temperaturen erst einmal erhalten. Gleichzeitig sind zahlreiche Regenschauer zu erwarten – die zu Gewittern mit Hagel und Starkregen anwachsen können.

Am Montag könnte es gewittern – so ziemlich überall

Der Höchstwert am Montag wird mit 32 Grad an der Oder erreicht, während es am Alpenrand nur 21 Grad werden. Ein breiter Wolkenstreifen zieht sich von Schleswig-Holstein bis Bayern. Er bringt weitere unwetterartige Schauer, Hagel und Starkregen. Die Gewittergefahr bleibt den ganzen Tag über hoch: "Aber wo genau was herunterkommt, ist schwer zu sagen", erklärt Carsten Raymund, Wetter-Experte von der MeteoGroup. Besonders gewitterträchtig ist die Luft über Berlin.

Auch der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt ab dem Nachmittag in der Region von Kiel bis Dresden vor heftigen Starkregen, Hagel und Gewittern mit Sturmböen. Auch um München muss bis zum Vormittag mit starken Regenfällen gerechnet werden. 
 

 
Am Dienstag gibt es viel Sonne, an den meisten Orten in Deutschland dürfte es trocken bleiben. Zwischen Neiße und Ostsee hängen allerdings viele Gewitter, die teilweise heftig ausfallen können. An der Küste bleibt es mit 22 Grad verhältnismäßig kühl, während in Baden-Württemberg Temperaturen von 32 Grad erreicht werden.

Der Mittwoch wird kühler

Zur Wochenmitte lassen die Temperaturen leicht nach: Mit 28 Grad wird es im südlichen Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Sachsen am wärmsten, das Alpenvorland schafft es gerade mal auf 20 Grad. Im Laufe des Mittwochs wechseln sich heitere Phasen und dichte Wolkenfelder ab.
 

 
Über die ganzen Tage gilt eine Unwetterwarnung. Die Schauer ziehen nur langsam weiter – wo es regnet, kommt also viel Wasser herunter, teilweise könnte es zu Überschwemmungen kommen. Gegen die Trockenheit, die in weiten Teilen Deutschlands herrscht, hilft das allerdings kaum: "Einzelne Schauer reichen nicht aus", sagt Wetter-Experte Raymund und erinnert: "In vielen Regionen herrscht weiterhin Waldbrandgefahr."

Verwendete Quellen:
  • Gespräch mit der MeteoGroup

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