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Ausbruch vor einem Jahr - Retter: Mehr als 500 Kinder im Ost-Kongo an Ebola gestorben

Ausbruch vor einem Jahr  

Retter: Mehr als 500 Kinder im Ost-Kongo an Ebola gestorben

07.08.2019, 15:36 Uhr | dpa

Ausbruch vor einem Jahr - Retter: Mehr als 500 Kinder im Ost-Kongo an Ebola gestorben. Eine Krankenschwester trägt nach einem Ebolatest in einem Ebola-Behandlungszentrum die wenige Monate alte Lahya Kathembo auf dem Arm.

Eine Krankenschwester trägt nach einem Ebolatest in einem Ebola-Behandlungszentrum die wenige Monate alte Lahya Kathembo auf dem Arm. Viele Kinder sind im Ost-Kongo seit dem Ebola-Ausbruch 2018 gestorben. Foto: Jerome Delay/AP. (Quelle: dpa)

Goma (dpa) - Im Ost-Kongo sind nach Angaben einer Hilfsorganisation bislang mehr als 500 Kinder an Ebola gestorben.

"Wir sind an einem dramatischen Punkt angekommen bei dieser Epidemie, die so erbarmungslos Kinder in den Tod reißt - vor allem die Jüngsten", teilte am Mittwoch Heather Kerr mit, die Leiterin von Save the Children im Kongo. Insgesamt hätten sich mindestens 737 Kinder mit dem gefährlich Virus infiziert. 40 Prozent davon sind Kerr zufolge jünger als fünf.

Darüber hinaus seien auch Kinder betroffen, die nicht mit Ebola infiziert seien, sagte die Hilfsorganisation, die im Osten des Kongos im Einsatz ist. Tausende Kinder haben demnach durch die Krankheit mindestens einen Elternteil verloren oder wurden von ihren Eltern getrennt. Sie seien traumatisiert und würden oftmals von den Gemeinden ausgegrenzt.

Seit einem Jahr wütet die Seuche Ebola in den Provinzen Nord-Kivu und Ituri im Osten des zentralafrikanischen Landes. Den Behörden im Kongo zufolge sind bislang 2764 Menschen erkrankt und 1857 Menschen gestorben. Nach der verheerenden Epidemie in Westafrika 2014/2015 mit über 11.000 Toten ist dies der bislang schlimmste Ebola-Ausbruch. Dieser Ausbruch ist besonder schwer in den Griff zu bekommen, da in der Region etliche Milizen aktiv sind und Menschen immer wieder vor der Gewalt fliehen müssen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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