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Havarie vor Georgia: US-Küstenwache rettet alle Seeleute aus gekentertem Frachter

Havarie vor Georgia  

US-Küstenwache rettet alle Seeleute aus gekentertem Frachter

10.09.2019, 10:18 Uhr | dpa

Havarie vor Georgia: US-Küstenwache rettet alle Seeleute aus gekentertem Frachter. Rettungskräfte arbeiten in der Nähe des Hecks des Frachtschiffs "Golden Ray", welches mit Schlagseite im Meer liegt.

Rettungskräfte arbeiten in der Nähe des Hecks des Frachtschiffs "Golden Ray", welches mit Schlagseite im Meer liegt. Foto: Stephen B. Morton/AP. (Quelle: dpa)

Brunswick/Seoul (dpa) - Nach dem Kentern eines Frachters vor der Südostküste der USA sind alle vier eingeschlossenen Besatzungsmitglieder gerettet worden.

Die US-Küstenwache teilte zunächst mit, es sei gelungen, drei Männer aus dem Rumpf des Schiffes zu befreien. Die Bergung des vierten Mannes gestaltete sich schwieriger. Er saß in einem Maschinenraum hinter Glas fest. Am Abend (Ortszeit) konnten Einsatzkräfte aber auch ihn aus dem havarierten Schiff holen.

Die "Golden Ray" war in der Nacht zu Sonntag vor der Küste des US-Bundesstaats Georgia nahe dem Hafen der Stadt Brunswick in Schieflage geraten und gekentert. Der Grund war nach Angaben der US-Küstenwache noch unklar. An Bord befanden sich demnach 24 Menschen, inklusive eines amerikanischen Lotsen. 20 Menschen waren sofort gerettet worden, vier galten zunächst als vermisst.

Nach der Havarie hatte das südkoreanische Außenministerium mitgeteilt, es handele sich um vier südkoreanische Besatzungsmitglieder. Sie befänden sich wahrscheinlich noch im Maschinenraum des Autotransporters.

Am Montag hatte die US-Küstenwache zunächst mitgeteilt, dass die vier gefunden worden seien und lebten. Dann begann die Rettungsaktion. Einsatzkräfte bohrten zunächst ein Loch in den Rumpf des Frachters, um die Eingeschlossenen mit Wasser und Essen zu versorgen.

Eigner der 2017 gebauten "Golden Ray" ist das südkoreanische Logistikunternehmen Hyundai Glovis. Sie fuhr unter der Flagge der Marshallinseln.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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