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Australien plant Altersnachweis per Gesichtserkennung für Pornoseiten

Von Tim Blumenstein

30.10.2019Lesedauer: 2 Min.
Gesichtserkennung: In Australien sollen Nutzer von Porno- und Glücksspielseiten im Internet bald per Gesichtserkennung ihr Alter nachweisen.
Gesichtserkennung: In Australien sollen Nutzer von Porno- und Glücksspielseiten im Internet bald per Gesichtserkennung ihr Alter nachweisen. (Quelle: Ikon Images/imago-images-bilder)
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Wer in Australien künftig Pornos im Internet schauen möchte, könnte schon bald dazu gezwungen sein, sein Alter per Gesichtserkennung nachzuweisen.

Das australische Innenministerium arbeitet an einem System zur Gesichtserkennung, das bald auf Porno- und Glücksspiel-Internetseiten eingesetzt werden könnte, um das Alter der Nutzer nachzuweisen. Das berichtet das Onlinemagazin Arstechnica.

Eine staatliche Datenbank zur Verifizierung von Dokumenten gibt es in Australien bereis seit 2016. Zugriff auf dieses System hatten bisher aber nur australische Behörden. Jetzt plant das Innenministerium, dieses System um einen Dienst zur Gesichtserkennung zu erweitern und für die Privatwirtschaft zu öffnen. Porno- und Glücksspielseiten könnten das System so beispielsweise nutzen, um das Alter ihrer Nutzer nachzuweisen. Dem vorausgegangen war die Forderung mehrerer australischer Politiker, neue Vorschläge für einen Online-Altersfilter einzubringen.

Wie das Onlineportal C-Net berichtet, sei die Zahl der bereits im System gespeicherten Bilder bisher begrenzt. Deswegen plane die Regierung, die gespeicherten Daten um Fotos auf Führerscheinen zu erweitern, um einen größeren Teil der Bevölkerung erfassen zu können.

Gesichtserkennung soll Minderjährige schützen

So könnte der sogenannte "Face-Verification-Service" bald das Gesicht eines Internetnutzers mit dem Bild auf seinem Ausweisdokument abgleichen, um das Alter zu verifizieren. Erst dann kann der Nutzer auf die Inhalte von beispielsweise Porno- oder Glücksspielseiten zugreifen.

Mit der Erweiterung des schon existierenden Systems wolle man den Missbrauch gestohlener oder gefälschter Identitäten verhindern. Das geht aus einem Schreiben des australischen Innenministeriums an das Parlament hervor. Ebenso könne man so ausschließen, dass sich etwa Minderjährige mit dem Führerschein ihrer Eltern Zugriff auf Glücksspiel- und Pornoseiten verschaffen. Gegen die legitime Nutzung von Porno- und Glücksspielseiten wolle man mit dem System hingegen nicht vorgehen.

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Gesetze müssen geändert werden

Im Gegensatz zu den australischen Behörden sollen private Anbieter das Gesichtserkennungssystem nur zur Altersverifizierung einsetzen dürfen, schreibt das Innenministerium. Bevor das System eingeführt werden kann, bedürfe es aber noch einer Gesetzesänderung. Auch die Nutzung der Führerscheinbilder müsse vom Parlament noch abgesegnet werden, heißt es weiter. Wie genau die Gesichtserfassung zu Beginn einer jeden Online-Session erfolgen soll, wurde in dem Schreiben nicht erklärt.

Auch in Großbritannien plante die Regierung über viele Jahre, mit dem sogenannten "Porn Block" eine Altersverifizierung für Pornoseiten durchzusetzen. Kürzlich erklärte die Regierung jedoch, die Pläne nicht umsetzen zu wollen.

Es ist nicht der erste Versuch der australischen Regierung, einen Altersfilter für Pornoseiten einzuführen: bereits vor über zehn Jahren wurden rund 53 Millionen Euro in ein entsprechendes Programm investiert, das am Ende scheiterte.

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