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Klimakonferenz in Madrid: Verein bietet Greta Thunberg Esel zur Weiterreise an

Klimakonferenz in Madrid  

Verein bietet Greta Thunberg Esel zur Weiterreise an

05.12.2019, 08:36 Uhr | dpa , aj

Greta Thunberg segelt in Richtung Klimagipfel

Die Klimaschützerin Greta Thunberg und die Crew ihres Bootes haben am Dienstag mit einem Katamaran einen Hafen in Lissabon angelaufen. Greta Thunberg war auf dem Segelboot rund 20 Tage unterwegs, auf ihrem See-Weg von New York. (Quelle: Reuters)

Zurück in Europa: Die Klimaschützerin Greta Thunberg ist mit einem Katamaran in einen Hafen in Lissabon eingelaufen. (Quelle: Reuters)


Wie kommt Greta Thunberg von von Portugal nach Madrid? Die junge Klimaaktivistin vermeidet Flugzeuge – und ist mit einem Segelboot aus den USA angereist. Ein spanischer Verein hat nun eine Idee.

Ein religiöser Nachbarschaftsverein aus der spanischen Gemeinde Talavera de la Reina nahe Toledo hat der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg einen Esel zur Weiterreise von Lissabon nach Madrid angeboten. "Wir sind uns der Wichtigkeit bewusst, die Welt für die Situation der Umwelt zu sensibilisieren und schließen uns Thunbergs Kampf an", hieß es am Mittwoch auf der Facebookseite des Vereins "Asociación Fray Hernando de Talavera". "Unsere Vorfahren haben dieses Fortbewegungsmittel benutzt und es war das umweltfreundlichste überhaupt."  Daneben war ein Foto eines örtlich aufgezogenen Esels gepostet.

 Spanien, Talavera: Auf diesem vom spanischen Nachbarschaftsverein Fray Hernando de Talavera zur Verfügung gestellten Bild sind zwei Esel des Vereins zu sehen. (Quelle: dpa) Spanien, Talavera: Auf diesem vom spanischen Nachbarschaftsverein Fray Hernando de Talavera zur Verfügung gestellten Bild sind zwei Esel des Vereins zu sehen. (Quelle: dpa)

Die 16-jährige Thunberg war am Dienstag nach dreiwöchiger Segelreise über den Atlantik in Portugal eingetroffen.

Sie will in den nächsten Tagen von dort per Zug nach Madrid weiterreisen, um an der zweiwöchigen Weltklimakonferenz teilzunehmen. 


Auf Greta Thunberg gehen die internationalen Klimaproteste zurück, die seit einem Jahr auch regelmäßig in etlichen deutschen Städten stattfinden. Thunberg hatte sich im August 2018 zunächst einsam vor den Reichstag in Stockholm gesetzt, um die Politiker ihres Landes zu stärkerem Handeln gegen die Klimakrise aufzufordern. Mit der Protestaktion entfachte die damals 15-Jährige die internationale Klimabewegung "Fridays for Future". Die junge Aktivistin vermeidet auch Flugzeuge, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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