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Drama in Schwäbisch Gmünd: Dreijähriger ertrinkt in Fluss an Spielplatz

Von der Kindergartengruppe entfernt  

Dreijähriger ertrinkt in Fluss an Spielplatz

21.01.2020, 17:33 Uhr | dpa, sje

Drama in Schwäbisch Gmünd: Dreijähriger ertrinkt in Fluss an Spielplatz. Ein Spielplatz an der Rems: Der Junge war mit seiner Kindergartengruppe auf dem Spielplatz und hatte sich zunächst unbemerkt entfernt. (Quelle: dpa/Christoph Schmidt)

Ein Spielplatz an der Rems: Der Junge war mit seiner Kindergartengruppe auf dem Spielplatz und hatte sich zunächst unbemerkt entfernt. (Quelle: Christoph Schmidt/dpa)

In Schwäbisch Gmünd war ein Dreijähriger mit seiner Kindergartengruppe auf dem Spielplatz – plötzlich fehlt er. Später wird er leblos am Ufer der nahe gelegenen Rems gefunden. Er ist wohl ertrunken.

Ein drei Jahre alter Junge ist am Montagmittag in der Rems in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis) vermutlich ertrunken. Nach Angaben der Polizei war das Kind zusammen mit seiner Kindergartengruppe auf einem Spielplatz, der sich am Ufer der Rems befindet. Der Junge habe sich unbemerkt von der Gruppe entfernt und sich wohl in Richtung Ufer begeben, teilte ein Polizeisprecher am Abend mit. Auf dem Spielplatz seien 19 Kindergartenkinder und drei Aufsichtspersonen gewesen, sagte ein Sprecher der Stadt Schwäbisch Gmünd am Abend. 

Nachdem das Fehlen des Jungen bemerkt wurde, sei sofort eine Suche eingeleitet worden. Schließlich habe man das leblose Kind im Wasser liegend gefunden. Der Junge starb später im Krankenhaus. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen zu den genaueren Umständen des Unglücks. Am Dienstag soll er obduziert werden. Das sagte ein Polizeisprecher nach dem Unfall.

Obduktion soll Klarheit bringen

Ob noch am selben Tag Ergebnisse vorliegen, sei ungewiss. Auch die zum Zeitpunkt des Unglücks anwesenden Aufsichtspersonen und Kinder seien noch nicht eingehend befragt worden, sagte der Polizeisprecher. 

Der Erste Bürgermeister von Schwäbisch Gmünd, Joachim Bläse, zeigte sich über den tragischen Todesfall fassungslos und bestürzt: "Unsere Gedanken sind jetzt bei den Eltern und der Familie des Kindes." Auch das Team des Kindergartens werde nun – auch mit professioneller Hilfe – begleitet und unterstützt.

Die Betreuung im Kindergarten werde am Dienstag weitergeführt, sagte ein Sprecher der Stadt. Gerade in einer solchen schwierigen Situation sei es für die Kinder in den Gruppen wichtig, in einer gewohnten Umgebung von vertrauten Erzieherinnen und Erziehern betreut zu werden. "Dabei werden zusätzliche Fachkräfte die Arbeit in den nächsten Tagen unterstützen." Am Dienstag sollen außerdem alle Eltern zu einem Treffen mit einem Kinder- und Jugendpsychologen zusammenkommen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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