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Coronavirus/Covid-19-Ereger: Frankreich meldet ersten Todesfall in Europa

Gesundheitsministerin Buzyn  

Frankreich meldet ersten Coronavirus-Todesfall in Europa

15.02.2020, 18:40 Uhr | AFP, dpa, rtr, job

Erstes Coronavirus-Opfer in Europa

Ein chinesischer Tourist ist in Frankreich an den Folgen einer Coronavirus-Infektion gestorben. Das gab die französische Gesundheitsministerin am Samstag bei einer Pressekonferenz bekannt. (Quelle: t-online.de/Reuters)

Erstes Coronavirus-Opfer in Europa: Die französische Gesundheitsministerin bestätigte den Tod eines 80-jährigen Chinesen. (Quelle: t-online.de)


In China steigen die Zahlen – und auch im Rest der Welt breitet sich das Coronavirus weiter aus. Nun gibt es den ersten Todesfall in Europa. 

Erstmals ist ein an dem Coronavirus erkrankter Mensch in Europa gestorben. Der chinesische Tourist sei in einer Pariser Klinik der Krankheit erlegen, teilte die französische Gesundheitsministerin Agnès Buzyn mit. Bei dem Mann handelte es sich demnach um einen 80-Jährigen aus der schwer betroffenen zentralchinesischen Provinz Hubei, in der auch Wuhan liegt. 

Der Tourist wurde der Zeitung "Le Figaro" zufolge seit Ende Januar zusammen mit seiner Tochter im Krankenhaus behandelt. Er sei mehrere Tage in kritischem Zustand gewesen, sagte Buzyn. Die Tochter ist ebenfalls mit dem Virus infiziert. Ihr Zustand sei gut, sagte die Gesundheitsministerin, und deutete an, dass sie das Krankenhaus wohl bald verlassen könne. 

Virus hat auch Afrika erreicht

In mehreren europäischen Ländern, auch in Deutschland, wurden in den vergangenen Wochen Menschen gemeldet, die mit dem neuen Coronavirus infiziert sind. Bislang war aber niemand gestorben, bei einigen Patienten verlief die Erkrankung nahezu ohne Symptome. Frankreich hat bislang elf Fälle des neuartigen Virus registriert.

Außerhalb des chinesischen Festlands wurden zuvor drei Todesfälle in Hongkong, Japan und den Philippinen gemeldet. In Festlandchina starben nach Angaben der Behörden mindestens 1.519 Menschen durch den Erreger der Lungenkrankheit Covid-19, mehr als 66.000 Menschen steckten sich demnach an.

Über zwei Dutzend Länder meldeten inzwischen weitere Fälle, darunter zuletzt Ägypten. Damit erreichte das Virus inzwischen auch Afrika.

Deutschland verschärft Sicherheitsvorkehrungen

In Deutschland gelten inzwischen höhere Sicherheitsvorkehrungen an den Flughäfen. Fluggäste aus China werden vor der Landung in Frankfurt und München nun genauer nach einem möglichen Kontakt mit dem neuen Coronavirus befragt. Nur an diesen beiden Flughäfen gibt es derzeit noch Direktflüge aus China.


Schon bisher mussten es Piloten beim Tower melden, wenn Passagiere offensichtlich krank sind. Die Selbstauskunft soll dem Bordpersonal eine weitere Entscheidungshilfe dafür geben. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte: "Das ist eine der Lage angemessene Methode, um die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland und Europa zu verhindern." Das zusätzliche Verfahren war im Kreis der EU-Ressortchefs abgestimmt worden. 

Verwendete Quellen:

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