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Coronavirus – Rückholaktion für Deutsche: "Einzelfälle werden schwer zu lösen sein"

Zehntausende Touristen sitzen fest  

Rückholaktion für Deutsche: "Einzelfälle werden schwer zu lösen sein"

27.03.2020, 11:56 Uhr | dpa

Coronavirus – Rückholaktion für Deutsche: "Einzelfälle werden schwer zu lösen sein". Rücholaktion am Flughafen: Deutsche Staatsbürger und EU-Bürger stehen auf dem Internationalen Flughafen Ezeiza in Buenos Aires an den Schaltern der Lufthansa. Aus Argentinien startete der erste Flug im Rahmen der Rückholaktion des Auswärtigen Amtes mit deutschen Urlaubern und EU-Bürgern.  (Quelle: dpa/Ralf Hirschberger)

Rücholaktion am Flughafen: Deutsche Staatsbürger und EU-Bürger stehen auf dem Internationalen Flughafen Ezeiza in Buenos Aires an den Schaltern der Lufthansa. Aus Argentinien startete der erste Flug im Rahmen der Rückholaktion des Auswärtigen Amtes mit deutschen Urlaubern und EU-Bürgern. (Quelle: Ralf Hirschberger/dpa)

Die Ausbreitung des Coronavirus und der damit verbundene Ein- und Ausreisestopp hält Deutsche im Ausland fest. Nun erklärt das Auswärtige Amt, wie lange es noch dauern kann, bis alle wieder zu Hause sind.

Die Rückholaktion der Bundesregierung für die wegen der Corona-Krise im Ausland gestrandeten Deutschen wird mindestens noch zwei Wochen dauern. So lange werde man noch "sehr intensiv" mit der Organisation der Sonderflüge beschäftigt sein, sagte der Krisenbeauftragte des Auswärtigen Amts, Frank Hartmann. "Und dann werden Einzelfälle bleiben, die schwer zu lösen sind."

50.000 Menschen noch betroffen

Zahlreiche Länder haben wegen der rasanten Ausbreitung des Coronavirus Grenzen dicht gemacht und Flugverbindungen gekappt. Außenminister Heiko Maas hatte deswegen vergangene Woche angekündigt, zusammen mit Reiseveranstaltern und der Lufthansa Deutsche aus den Ländern zurückzuholen, aus denen es keine regulären Flüge mehr gibt. Insgesamt geht es um etwa 200.000 Reisende, von denen bis Mitte der Woche schon mehr als 150.000 zurückgebracht wurden.

"Das ist eine gigantische Aufgabe", sagte Hartmann. Bisher wurden Hauptferienziele wie Ägypten, Marokko oder die Dominikanische Republik angeflogen. "Schwieriger wird es bei den Ländern, die nur kleine Gruppen von versprengten Abenteuerurlaubern haben. Wir können nicht nur zehn Leute irgendwo abholen, sondern versuchen regional Gruppen zu bilden." Zum Beispiel werden die Touristen von den pazifischen Inseln in Neuseeland zusammengezogen und dann ausgeflogen. "Je versprengter die Touristen in einzelnen Ländern sind, desto schwieriger wird das", sagte Hartmann.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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