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Impfstoff-Produktion beginnt – Firma startet ohne Testergebnis auf eigenes Risiko

Kampf gegen Covid-19  

Auch ohne Testergebnis: Firma produziert Corona-Impfstoff

29.04.2020, 17:47 Uhr | sle, Arno Wölk, rtr

Kampf gegen Covid-19: Impfstoff wird an Menschen getestet – Firma geht in Produktion

Weltweit wird nach einem Impfstoff gegen das neue Coronavirus gesucht. Ein Wirkstoff der Universität Oxford wird derzeit an Probanden getestet. Derweil beginnt in Indien bereits die Produktion. (Quelle: t-online.de - Reuters)

Kampf gegen Covid-19: Wie der erste Corona-Impfstoff wirkt, der bereits an Menschen getestet wird und in Produktion ist. (Quelle: t-online.de)


Weltweit wird nach einem Impfstoff gegen das Coronavirus gesucht. Die Universität Oxford testet nun einen Wirkstoff an Menschen. Die Substanz geht sogar schon in Produktion.

Bis ein Impfstoff entwickelt wird, dauert es normalerweise Jahre. Beim neuartigen Coronavirus soll der Impfstoff deutlich schneller verfügbar sein. Die Universität Oxford hat jetzt in einer klinischen Studie erste freiwillige Probanden mit ihrem Wirkstoff geimpft. Weitere 800 sollen folgen. Die Wissenschaftler wollen dabei einen Mechanismus des Coronavirus imitieren und dadurch das menschliche Immunsystem zur Produktion von Abwehrstoffen bringen.

Wenn die Studie in Großbritannien erfolgreich ist, will das Forscherteam aus Oxford mit kenianischen Wissenschaftlern Kontakt aufnehmen und bei der dortigen Regierung um die Genehmigung für eine Evaluierung in Kenia bitten, schreibt die Universität auf ihrer Website.

Hersteller will nicht auf Ergebnisse warten

Der Wirkstoff aus England ist allerdings nur einer von vielen. Auch in Deutschland ist jetzt eine klinische Studie mit einem Impfstoff des Mainzer Unternehmen BionTech gestartet. 


Während es noch Monate dauern wird, bis die ersten gesicherten Ergebnisse dieser Studie vorliegen, will der weltgrößte Hersteller von Impfstoffen, die Firma Serum Institute of India, bereits mit der Produktion der Substanz beginnen. Das Unternehmen startet die Produktion auf eigenes Risiko, um im September und Oktober 20 bis 40 Millionen Dosen zur Verfügung stellen zu können. Die Produktion soll sukzessive gesteigert werden, wenn sich der Wirkstoff als erfolgreich erweist.

Was der Chef der Impfstoff-Firma anvisiert, auf welchen Impfstoff gesetzt wird und wie genau der Wirkstoff aus Oxford wirken und funktionieren soll, sehen Sie oben im Video – oder hier.

Verwendete Quellen:

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