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Corona in Deutschland: In diesen Landkreisen häufen sich die Neuinfektionen

7-Tage-Inzidenz  

In diesen Landkreisen häufen sich die Corona-Neuinfektionen

Von Laura Stresing, Cem Özer und Manfred Schäfer

27.11.2020, 06:47 Uhr
Corona in Deutschland: In diesen Landkreisen häufen sich die Neuinfektionen. Coronavirus-Epidemie in Deutschland: Die Karte zeigt, wo sich das Virus derzeit schnell verbreitet.  (Quelle: t-online)

Coronavirus-Epidemie in Deutschland: Die Karte zeigt, wo sich das Virus derzeit schnell verbreitet. (Quelle: t-online)

Der Teil-Lockdown wurde erneut verlängert. Besonders in Hotspot-Gebieten soll es nun schärfere Maßnahmen geben. Wir zeigen, wo sich die Neuinfektionen aktuell häufen.

Wichtiger Hinweis: Die hier dargestellten Zahlen stammen vom Robert Koch-Institut und stellen nicht das tatsächliche Infektionsgeschehen dar. Da neue Infektionen zum Teil mit einer erheblichen Verzögerung von den Gesundheitsämtern an das RKI gemeldet werden, werden die Fallzahlen und der daraus resultierende Inzidenzwert in der Regel eher als zu niedrig angegeben. Der Effekt durch den Meldeverzug ist in den einzelnen Landkreisen unterschiedlich ausgeprägt. Im Einzelfall kann es sein, dass eine Region die Grenzwerte längst überschritten hat. Bitte informieren Sie sich zusätzlich auf den offiziellen Seiten Ihrer Stadt oder Ihres Landkreises über aktuelle Maßnahmen. 

Die Coronavirus-Pandemie in Deutschland ist auf einem neuen Höhepunkt angelangt. Nachdem im Herbst die Zahl der neu gemeldeten Infektionen exponentiell anstiegen, hat die Bundesregierung weitreichende Maßnahmen ergriffen: Strenge Kontaktbeschränkungen, geschlossene Freizeiteinrichtungen, ein flächendeckendes Beherbergungsverbot für Touristen: Mit einschneidenden Maßnahmen wollen Bund und Länder die Corona-Pandemie wieder in den Griff bekommen.

Die Regeln wurden nun noch einmal bis in den Januar verlängert. Besondern in Landkreisen mit einem Inzidenz-Wert von über 200 sollen künftig härtere Maßnahmen gelten.  Lesen Sie hier mehr dazu.

Unsere interaktive Karte zeigt, wie die Corona-Zahlen in Ihrem Landkreis sind.

Fahren Sie mit dem Mauszeiger über einen Landkreis, um zu erfahren, wie viele Neuinfektionen es in den vergangenen sieben Tagen pro 100.000 Einwohner gab. Die Daten stammen vom Robert Koch-Institut und werden täglich aktualisiert. Bitte beachten: Landkreise und gleichnamige Kreisstädte werden gesondert ausgewiesen. Um beispielsweise den Wert für die Stadt Rosenheim im Landkreis Rosenheim zu sehen, müssen Sie gegebenenfalls in die Karte hineinzoomen.

Darum ist die 7-Tage-Inzidenz aussagekräftiger als andere Werte

Die 7-Tage-Inzidenz wurde eingeführt, um aktuelle Hotspots in der Coronavirus-Epidemie identifizieren und mögliche Risiken für die Bevölkerung besser bewerten zu können. Im Gegensatz zu der Gesamtzahl der labordiagnostisch bestätigten Fälle gibt der Wert eher das aktuelle Infektionsgeschehen wieder. Trotzdem muss man davon ausgehen, dass nicht alle Fälle erkannt werden. Außerdem gibt es einen Meldeverzug, der dazu führt, dass generell eher zu niedrige Fallzahlen gemeldet werden. Ob Gegenmaßnahmen wirksam sind, lässt sich erst nach etwa zwei Wochen aus den Meldedaten ablesen. 

Für die 7-Tage-Inzidenz wird die Zahl der Neuinfektionen ins Verhältnis zur Bevölkerung gesetzt. Das ist wichtig, da bei der Betrachtung der absoluten Zahlen vor allem die Hotspots in den Großstädten auffallen würden, nicht aber in kleineren Gemeinden mit wenigen Einwohnern. Durch die Berechnung von 7-Tages-Intervallen werden zudem statistische Schwankungen durch Wochenend- und Feiertage zumindest teilweise aufgefangen.

Die nachfolgende Karte zeigt die Gesamtzahl der bisher gemeldeten Fälle nach Landkreis. 

Seit dem Herbst gibt immer mehr Landkreise, in denen die Lage angespannt ist. Oft kann die Ursache eines Ausbruchs nicht mehr genau zurückverfolgt werden, die Gesundheitsbehörden sprechen von einem "diffusen Infektionsgeschehen". 

Experten hatten vor einer "zweiten Welle" im Herbst und Winter gewarnt. Trotzdem zeigten sich einige überrascht von der Dynamik des Infektionsgeschehens und dem frühen Zeitpunkt. Mit sinkenden Temperaturen wird es voraussichtlich nicht einfacher, das Infektionsgeschehen unter Kontrolle zu bringen, da sich die Menschen nun wieder öfter in Innenräumen aufhalten. 

Regelmäßiges Lüften kann helfen, das Infektionsrisiko in geschlossenen Räumen zu senken. Auch Abstandsregeln und Hygienevorschriften sollten weiterhin eingehalten werden. Insbesondere das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes hat sich wiederholt als effektive Maßnahme zur Bekämpfung der Pandemie erwiesen. 

Verwendete Quellen:
  • Daten vom Robert Koch-Institut
  • Eigene Recherchen

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