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Sprunghafter Anstieg: RKI meldet 4.000 Neuinfektionen in Deutschland

Sprunghafter Anstieg  

RKI meldet 4.000 Neuinfektionen in Deutschland

08.10.2020, 09:07 Uhr | rtr, dpa

Sprunghafter Anstieg: RKI meldet 4.000 Neuinfektionen in Deutschland. Menschen in München (Symbolbild): Die Zahl der täglichen Neuinfektionen ist sprunghaft angestiegen.  (Quelle: Reuters/Michael Dalder)

Menschen in München (Symbolbild): Die Zahl der täglichen Neuinfektionen ist sprunghaft angestiegen. (Quelle: Michael Dalder/Reuters)

Die Corona-Krise hat sich in Deutschland deutlich verschärft. Das Robert-Koch-Institut hat einen sprunghaften Anstieg der Neuinfektionen vermeldet. So hoch waren die Zahlen zuletzt Anfang April. 

In Deutschland ist die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus auf über 4.000 gestiegen. Binnen 24 Stunden seien 4.058 Ansteckungsfälle von den Gesundheitsämtern gemeldet worden, teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) am Donnerstag auf seiner Website mit. Das ist der höchste Wert seit Anfang April. 

Seit dem Ausbruch der Pandemie haben sich in Deutschland nachweislich 310.144 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus stieg um 16 auf 9.578. Der deutliche Anstieg der Infektionszahlen fällt nun zusammen mit den Herbstferien, die zum Teil schon begonnen haben beziehungsweise bevorstehen. Zuletzt waren Anfang April fast 4.000 Neuinfektionen an einem Tag registriert worden, 

Beherbungsverbot beschlossen – einige Länder weichen davon ab

Als Reaktion auf die steigenden Fallzahlen hatten die Bundesländer am Mittwoch mehrheitlich beschlossen, dass innerdeutsche Urlauber aus Risikogebieten nur dann beherbergt werden dürfen, wenn sie einen höchstens 48 Stunden alten negativen Corona-Test vorweisen können. Greifen soll dies für Reisende aus Gebieten mit mehr als 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen.

Fünf Länder gaben zu dem Beschluss aber abweichende Erklärungen ab. Thüringen machte deutlich, dass es ein Beherbergungsverbot nicht mittragen wolle, Berlin will zumindest nicht sofort einsteigen. Niedersachsen und Bremen wollen prüfen. Mecklenburg-Vorpommern will bei noch strengeren Quarantäneregeln bleiben.

Bürger aus Orten mit sehr hohen Corona-Infektionszahlen müssen sich im Herbst also bei Urlaubsreisen innerhalb Deutschlands auf erhebliche Schwierigkeiten gefasst machen. Doch auch Reisen ins Ausland sind alles andere als einfach. Nach einer Aktualisierung der Liste mit Corona-Risikogebieten bleiben unter dem Strich nur noch wenige Länder übrig, für die weder vor Reisen gewarnt noch von ihnen abgeraten wird. Dazu zählen die beliebten Urlaubsländer Italien, Griechenland, Zypern und Malta.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters
  • Nachrichtenagentur dpa

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