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Corona in Deutschland: Hier spitzt sich die Lage der Infizierten dramatisch zu

Corona-Trend im Video  

In diesen Gebieten spitzt sich die Situation besonders zu

Von Martin Trotz, Nicolas Lindken

09.12.2020, 07:59 Uhr
Corona in Deutschland: Bundesländer nehmen eine alarmierende Entwicklung

Die Stimmen mehren sich, die Corona-Sonderregeln an Weihnachten zu überdenken. Eine Zeitraffer-Animation von t-online zeigt die bedrückende Lage – selbst in bisherigen Vorzeigegebieten. (Quelle: t-online)

Hohe Infektionszahlen: Die Lage in Sachsen und Bayern, aber auch anderen Bundesländern, ist alarmierend. (Quelle: t-online)


Immer mehr Politiker fordern ein Abrücken von den Corona-Lockerungen an Weihnachten und Silvester. t-online zeigt die bedrückende Lage – selbst in bisherigen Vorzeigegebieten.

Anfang November ist der Wellenbrecher-Lockdown in Deutschland in Kraft getreten, bis 10. Januar sind die Maßnahmen vorerst verlängert worden. Aktuell diskutiert die Politik über die Ausnahmeregelungen an Weihnachten und Silvester: Eine Lockerung der Kontaktbeschränkungen an den Feiertagen und zwischen den Jahren wirkt auf viele Beobachter unvernünftig. Das Zeitraffer-Video von t-online zeigt, warum die Sorge berechtigt scheint. Denn nicht nur in den Corona-Hotspots gehen die Zahlen steil nach oben.

Zur Einordnung: Die sogenannten Inzidenzwerte, die den Sieben-Tage-Trend in einem Kreis abbilden, können derzeit trügerisch sein. Die Meldung von Corona-Fällen durch die Landkreise stößt an Grenzen, auch dadurch kann es in den aufgeführten Beispielen in unserem Zeitraffer-Video zu sprunghaften Anstiegen oder auch plötzlich abfallenden Zahlen kommen. Die Dunkelziffer in Deutschland darf nicht außer Acht gelassen werden – durch weniger Tests insgesamt, verstärktes Testen von Patienten mit schweren Symptomen und von Menschen mit leichten Symptomen, die Kontakt zu infizierten Personen hatten.

Erklärungen zur Sieben-Tage-Inzidenz

Die Sieben-Tage-Inzidenz wurde eingeführt, um aktuelle Hotspots in der Coronavirus-Epidemie identifizieren und mögliche Risiken für die Bevölkerung besser bewerten zu können. Im Gegensatz zu der Gesamtzahl der labordiagnostisch bestätigten Fälle gibt der Wert eher das aktuelle Infektionsgeschehen wieder. Für die Sieben-Tage-Inzidenz wird die Zahl der Neuinfektionen ins Verhältnis zur Bevölkerung gesetzt. Das ist wichtig, da bei der Betrachtung der absoluten Zahlen vor allem die Hotspots in den Großstädten auffallen würden, nicht aber in kleineren Gemeinden mit wenigen Einwohnern. Durch die Berechnung von Sieben-Tages-Intervallen werden zudem statistische Schwankungen durch Wochenenden und Feiertage zumindest teilweise aufgefangen.

Wie sich die Infektionszahlen in den deutschen Landkreisen in den letzten zwei Wochen entwickelt haben, wie die Anstiege in den Hotspots zweier Bundesländer verlaufen und warum auch Vorzeigegebiete wieder stärker betroffen sind, sehen Sie in der Videoanimation oben. Sie finden den Beitrag auch hier.

Verwendete Quellen:
  • Mit Daten des Robert Koch-Instituts

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