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Strengere Regeln bei Vitaminkapseln und Co.?

Von dpa
Aktualisiert am 12.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Laut Experten haben Nahrungserg├Ąnzungsmittel f├╝r viele Menschen die Anmutung eines Arzneimittels.
Laut Experten haben Nahrungserg├Ąnzungsmittel f├╝r viele Menschen die Anmutung eines Arzneimittels. (Quelle: picture alliance / dpa./dpa)
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Berlin (dpa) - Die Verbraucherzentralen dringen auf strengere Vorgaben f├╝r Nahrungserg├Ąnzungsmittel wie Kapseln mit Vitaminen oder Mineralstoffen.

Der Chef des Bundesverbands (vzbv), Klaus M├╝ller, sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Inzwischen nimmt ungef├Ąhr ein Drittel der Erwachsenen in Deutschland Nahrungserg├Ąnzungsmittel zu sich, ohne dass wir eine relevante Unterversorgung mit N├Ąhrstoffen h├Ątten." Viele lie├čen sich durch Werbung und zu wenig Verst├Ąndnis f├╝r Ern├Ąhrung etwas aufschwatzen, was erst einmal nicht notwendig sei.

"Europ├Ąische Regelungen dazu lassen jetzt seit fast 20 Jahren auf sich warten", kritisierte M├╝ller. Daher sei die Bundesregierung am Zuge, unmittelbar zum Gesundheitsschutz der Menschen beizutragen. Wichtig sei, H├Âchstmengen f├╝r Vitamine und Mineralstoffe festzulegen, weil ├ťberdosierungen ein echtes Problem sein k├Ânnten. "Das Gef├╝hl, ich nasche m├Âglichst viele Vitamine - und je mehr, desto besser - ist medizinisch schlicht falsch." Bei Vitamin D k├Ânnten ├ťberdosierungen zu Muskelschw├Ąche, M├╝digkeit und Herzrhythmusst├Ârungen f├╝hren - bei Vitamin A zum Beispiel zu Kopfschmerzen, ├ťbelkeit oder Sehst├Ârungen.

Nahrungserg├Ąnzungsmittel h├Ątten f├╝r viele Menschen die Anmutung eines Arzneimittels, erl├Ąuterte M├╝ller. "Man hat sozusagen das Gef├╝hl, es ist zwar nicht vom Arzt verschrieben, aber es ist so ├Ąhnlich wie die Pille, die ich aus der Apotheke bekomme, und jetzt kaufe ich sie in der Drogerie oder im Supermarkt." W├Ąhrend Arzneimittel eine Zulassung mit Untersuchungen von Wirksamkeit und Nebeneffekten ben├Âtigten, gebe es all dies bei Nahrungserg├Ąnzungsmitteln aber nicht. Die Vorgaben m├╝ssten daher ├╝berarbeitet werden, forderte M├╝ller. "Also was und wie viel darf drin sein?" F├╝r Pr├Ąparate auf pflanzlicher Basis sei zudem eine "Positivliste" nicht gesundheitssch├Ądlicher Inhaltsstoffe n├Âtig.

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Das Bundesern├Ąhrungsministerium und die Branche haben sich bereits f├╝r einheitliche europ├Ąische Regeln zu H├Âchstmengen an Mineralstoffen und Vitaminen ausgesprochen. Generell gelten Nahrungserg├Ąnzungsmittel als Lebensmittel und nicht als Medikamente - auch wenn sie etwa als Tabletten oder Dragees angeboten werden, wie der Lebensmittelverband erl├Ąutert. Sie dienten "nicht der Heilung, Linderung oder Verh├╝tung von Krankheiten", sondern sollten "zum Erhalt des Wohlbefindens" beitragen. Jedes Produkt m├╝sse beim Bundesamt f├╝r Verbraucherschutz angezeigt werden, es unterliege zudem der Lebensmittel├╝berwachung.

Vzbv-Chef M├╝ller wandte sich dagegen, auch einfachere Arzneimittel in Superm├Ąrkten anzubieten. Apotheken seien nicht ├╝berall. "Aber es gibt inzwischen Versandm├Âglichkeiten, so dass niemand aufgrund fehlender Mobilit├Ąt oder zu hoher Distanz auf ein Medikament, was er braucht, verzichten muss." Die Versuchung, "sich mal eben etwas einzuwerfen", w├Ąre sonst gro├č. "Darum gibt es viele gute Gr├╝nde f├╝r das Prinzip: Der Arzt verschreibt, und in der Apotheke bekomme ich das." Auch bei rezeptfreien Mitteln sei es gut, in Apotheken jemanden zu haben, der noch einmal drauf gucke und vielleicht eine kritische Frage stelle. "An der Supermarktkasse bekomme ich die bestimmt nicht gestellt."

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