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USA: Neue Corona-Mutanten aus Kalifornien besorgt Wissenschaftler

Offenbar sehr ansteckend  

Neue Corona-Mutanten aus den USA besorgen Wissenschaftler

25.02.2021, 09:45 Uhr | dpa, sje

USA: Neue Corona-Mutanten aus Kalifornien besorgt Wissenschaftler . Patienten in einem Krankenhaus in Los Angeles: Die Variante hat sich vor allem in Kalifornien bereits ausgebreitet. (Quelle: AP/dpa/Damian Dovarganes)

Patienten in einem Krankenhaus in Los Angeles: Die Variante hat sich vor allem in Kalifornien bereits ausgebreitet. (Quelle: Damian Dovarganes/AP/dpa)

Im November wurde in New York eine neue Coronavirus-Variante entdeckt, im Dezember eine weitere in Kalifornien. Nach ersten Untersuchungen sind Wissenschaftler nun alarmiert: Beide scheinen sich schnell auszubreiten.

Zwei Coronavirus-Varianten aus den USA bereiten Wissenschaftlern dort Sorgen. Eine im Dezember im US-Bundesstaat Kalifornien entdeckte Coronavirus-Variante ist ersten Erkenntnissen zufolge wahrscheinlich ansteckender als das Ausgangsvirus. Das berichten mehrere US-Medien. Die "B.1.427/B.1.429" genannten Variante habe sich bisher vor allem in Kalifornien verbreitet, sei aber auch schon in anderen Bundesstaaten und anderen Ländern weltweit gefunden worden. 

"Ich wünschte, ich hätte bessere Nachrichten – dass diese Variante komplett unbedeutend ist", zitierte die "New York Times" den Virologen Charles Chiu von der University of California in San Francisco. "Aber leider müssen wir einfach den Ergebnissen der Wissenschaft folgen." Mindestens zwei wissenschaftliche Studien zur kalifornischen Variante sind bereits abgeschlossen. Sie sollen demnächst veröffentlicht werden.

New York: Eine von vier Proben ist neue Variante

Auch in New York soll sich eine neue Variante verbreiten, berichten US-Medien. Sie wurde im November entdeckt und macht mittlerweile eine von vier untersuchten Proben in der Metropole aus, berichtet die "New York Times". "Das sind nicht gerade gute Nachrichten", sagte der Immunologe Michel Nussenzweig der "New York Times". "Aber davon zu wissen ist gut, denn dann können wir vielleicht etwas dagegen tun". Nussenzweig erklärte weiter, dass ihm die New Yorker Variante mehr Sorgen bereite als die aus Kalifornien.

Die "B.1.526" genannte Variante soll unterer anderem die gleiche Gen-Veränderung in sich tragen wie die Variante aus Südafrika. Sie steht unter Verdacht, das Virus ansteckender und resistenter gegen die existierenden Impfungen zu machen. Zwei Studien untersuchten diese Variante bislang. Eine davon ist bereits veröffentlicht, die andere noch nicht. Die wissenschaftliche Überprüfung steht für beide noch aus. 

Verwendete Quellen:

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