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Bali: Schiffbrüchiger überlebt zwei Wochen auf offener See

An Planke geklammert  

Schiffbrüchiger überlebt zwei Wochen auf offener See

26.03.2021, 18:09 Uhr | dpa

Bali: Schiffbrüchiger überlebt zwei Wochen auf offener See. Der 18 Jahre alte Muhammad Kartoyo nach seiner Rettung – er hat das Schiffsunglück vermutlich als Einziger überlebt.  (Quelle: dpa/Farel Paharu)

Der 18 Jahre alte Muhammad Kartoyo nach seiner Rettung – er hat das Schiffsunglück vermutlich als Einziger überlebt. (Quelle: Farel Paharu/dpa)

Vor Bali hat ein Schiffbrüchiger ganze zwei Wochen auf offener See überlebt. Ein Toter konnte bereits geborgen werden, fünf weitere Menschen werden noch immer vermisst.

Ein Indonesier hat zwei Wochen auf offener See nur an eine Holzplanke geklammert im Wasser überlebt. Der 18-jährige Muhammad Kartoyo sei vor etwa 14 Tagen zusammen mit sechs weiteren Fischern vor der Küste der Insel Bali unterwegs gewesen, als das Boot von einem großen Schiff gerammt wurde, sagte Krisna Maharta, ein Sprecher der Rettungsdienste von Bali, am Freitag der Deutschen Presse-Agentur.

Das Boot sei daraufhin gekentert. Am Dienstag sei der junge Mann schließlich in der Nähe der Insel Sulawesi von anderen Fischern entdeckt und gerettet worden. 

Die anderen Fischer sind wohl ertrunken

Auch die anderen Fischer hätten zunächst überlebt und sich an Planken geklammert, die noch von dem Boot übrig waren. Sie seien nach und nach wahrscheinlich ertrunken, so der Sprecher. Bisher sei aber nur eine Leiche geborgen worden, die fünf anderen Männer würden vermisst. "Kartoyo wusste nicht mehr genau, wann das Unglück passiert ist, aber es ist wahrscheinlich, dass es der 9. März war", betonte Maharta.

Die Schwester Kartoyos sagte lokalen Medien, ihr Bruder habe Meerwasser getrunken, um zu überleben. "Meine Familie und ich waren schockiert, weil sein Gesicht so verbrannt ist. Er ist normalerweise sehr hellhäutig", erklärte die Frau gegenüber der Nachrichtenseite Tribunjateng.com.

Er sei sehr schwach und habe bisher nicht viel über das gesprochen, was er durchgemacht habe. "Unsere ganze Familie ist sehr dankbar, dass mein Bruder in Sicherheit ist, aber wir sind auch traurig, dass seine Freunde nicht gefunden wurden."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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